Damals war das Arbeitsvolumen in Hessen im Vergleich zu 2019 um 5,2 Prozent zurückgegangen.
Im Jahr 2025 sank das hessische Arbeitsvolumen, obwohl die Zahl der Erwerbstätigen um 0,2 Prozent auf 3,62 Millionen Personen zunahm. Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die geringere Anzahl potenzieller Arbeitstage im Jahr 2025 im Vergleich zum Schaltjahr 2024. Im Ergebnis führte dies zu einem Rückgang der Pro-Kopf-Arbeitszeit: Im Jahr 2025 arbeitete eine erwerbstätige Person in Hessen im Durchschnitt 1.347 Stunden und somit 0,2 Prozent oder 3 Stunden weniger als im Jahr 2024. Deutschlandweit leistete jede und jeder Erwerbstätige durchschnittlich 1.332 Stunden und somit im Schnitt 0,2 Prozent oder 2 Arbeitsstunden weniger als im Vorjahr.
Erhebliche Unterschiede nach Art der Erwerbstätigkeit
Im Jahr 2025 arbeiteten Selbstständige und mithelfende Familienangehörige in Hessen mit durchschnittlich 1.726 Stunden (minus 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr) deutlich mehr als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit 1.315 Stunden (minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Geringere Jahresarbeitszeit im Dienstleistungsbereich
Die Arbeitszeit je erwerbstätiger Person hat sich 2025 gegenüber 2024 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich entwickelt: Im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ war die Pro-Kopf-Arbeitszeit aufgrund des hohen Anteils an Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen am höchsten. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die durchschnittliche Arbeitszeit je erwerbstätiger Person im Jahr 2025 um 1,2 Prozent oder 21 Stunden auf 1.713 Stunden.
Im Produzierenden Gewerbe leistete im Jahr 2025 jede erwerbstätige Person durchschnittlich 1.438 Stunden. Gegenüber 2024 ging das Arbeitsvolumen pro Kopf um 0,2 Prozent oder 3 Stunden zurück.
In den Dienstleistungsbereichen erbrachten die Erwerbstätigen 2025 deutlich weniger Arbeitsstunden. Gegenüber 2024 verringerte sich die durchschnittliche Arbeitszeit je erwerbstätiger Person um 0,3 Prozent oder 4 Stunden auf 1.321 Stunden. Maßgeblich ist der besonders hohe Anteil der geringfügig Beschäftigten und der Teilzeitbeschäftigten in diesem Sektor.