656 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt

Hessen
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Das Regierungspräsidium Darmstadt zieht Bilanz über das Soforthilfe-Programm: Zusammen mit dem Bund und den beiden Schwesterbehörden in Kassel und Gießen wurde in den vergangen drei Monaten schnell, flexibel und effizient an der Soforthilfe gearbeitet.

Damit konnten von der Corona-Krise hart Getroffene schnell und unbürokratisch unterstützt werden.

Das Soforthilfe-Programm ermöglichte Selbstständigen, Gewerbetreibenden, Freiberuflern und Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden, die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Engpässe geraten waren, unbürokratisch Hilfe zu beantragen. Bei der Soforthilfe handelt es sich um eine einmalige, nicht zurück zu zahlende staatliche Hilfe. Die Höhe des Zuschusses hing ab von der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Folgen der Corona-Pandemie entstanden ist.

Die Anträge wurden - unter Federführung des Regierungspräsidiums Kassel - von den drei hessischen Regierungspräsidien in Kassel, Darmstadt und Gießen bearbeitet. Mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Behörden haben sich freiwillig beteiligt. In Darmstadt waren es bis zu 286 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereit waren, zusätzlich zu ihren alltäglichen Aufgaben dieser Aufgabe zu widmen – sogar an Sonn- und Feiertagen.

Im Regierungsbezirk Darmstadt wohnen fast 4 Millionen Menschen - mehr als die Hälfte der hessischen Bevölkerung. Das Gebiet umfasst zehn Landkreise sowie die kreisfreien Städte Frankfurt und Offenbach am Main, Darmstadt und Wiesbaden. Dort wurden seit dem Start des Soforthilfe-Programms am 30. März rund 95.000 Anträge gestellt. Ausbezahlt wurden im Regierungsbezirk Darmstadt insgesamt rund 656 Millionen Euro. Im Regierungsbezirk Gießen waren es knapp 19.000 Anträge, ausbezahlt wurden dort rund 131 Millionen Euro. Im Regierungsbezirk Kassel wurden rund 22.500 Anträge gestellt und rund 165 Millionen Euro ausbezahlt. Insgesamt wurden durch das Soforthilfe-Programm in Hessen knapp 953 Millionen Euro ausgezahlt.

„Die Soforthilfe hat denjenigen geholfen, die vom plötzlich notwendig gewordenen Lockdown Mitte März hart getroffen wurden. Unzählige Menschen hatten von einen auf den anderen Tag keine Einnahmen mehr“, so Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid. „Es ist dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, dass die Hilfe schnell dort angekommen ist, wo sie gebraucht wurde.“

Auch der für die drei Behörden zuständige Innenminister Peter Beuth zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Leistung der drei Hessischen Regierungspräsidien und sagte: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Regierungspräsidien haben gute Arbeit geleistet und in den vergangenen Wochen mit beeindruckendem Tempo dafür gesorgt, dass die Hilfen schnell ausgezahlt werden konnten“, so Peter Beuth. „Die Soforthilfe hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar, dass sie die zusätzliche Arbeit übernommen haben, um den Schaden für Selbstständige und Unternehmer in Folge der Corona-Krise durch schnelle Hilfe abzufedern.“



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

AnzeigeHarth und Schneider 250 x 300px

Anzeige

werbung1 100Euro