Um deren aktuellen Gewässerzustand überprüfen zu können, gilt es, verschiedenste Qualitätsmerkmale zu untersuchen. Viele Gewässer werden bisher unabhängig voneinander vom VHF, den Gewässerwarten der Angelvereine, dem NABU und dem HTSV untersucht. Eine Kombination aller chemisch-physikalischen Daten sowie eine Bestandsaufnahme der Unterwasserfauna und -flora beschreiben den aktuellen Zustand eines Gewässers und sind die Grundlage für weitere Maßnahmen.

Dies funktioniert am besten, wenn man sich ein genaueres Bild des Zustandes unter Wasser verschaffen kann. Und da kommen die Taucher in Spiel: „Wir haben die Möglichkeit ein Gewässer auch unter der Oberfläche zu untersuchen und wichtige Merkmale zusätzlich mittels Fotoaufnahme festzuhalten“, erläutert Rolf Richter, Präsident des HTSV. Die drei Verbände Hessischer Tauchsportverband e.V. (HTSV), NABU (Naturschutzbund) Landesverband Hessen e.V. und Verband Hessischer Fischer e.V. (VHF) wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Ziemlich einmalig in Deutschland sei dieses Projekt, erklärt Karl Schwebel, Gewässerwart des VHF. „Wir wollen, dass die hessischen Seen als wertvolle Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten dauerhaft erhalten bleiben und in einen optimalen Erhaltungszustand versetzt werden“, erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen.

Damit negative Veränderungen künftig schneller festgestellt werden können, sollen in ganz Hessen Daten über den Zustand der Seen gesammelt werden. Für die Gewässer mit schlechterem Erhaltungszustand sollen proaktiv Maßnahmen vorgeschlagen und/oder ergriffen werden, die zu einer Verbesserung führen.



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