Grünes Licht für Offenbacher Weihnachtsmarkt

Hessen
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Nachdem der Offenbacher Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr pandemiebedingt abgesagt werden musste und auch in den vergangenen Monaten eine langfristige Planung kaum möglich war, ist die Freude dieser Tage groß.

Der Offenbacher Weihnachtsmarkt öffnet vom 15. November bis zum 29. Dezember seine Tore und so wird es auf dem Aliceplatz und am Stadthof endlich wieder nach Glühwein, Zimt und Weihnachten riechen. Auch ein kleines Bühnenprogramm wird möglich sein. Der Veranstalter des Offenbacher Weihnachtsmarktes Klaus Kohlweyer (Pro OF GmbH) und das Offenbacher Gesundheitsamt haben, unter Einbindung der Schaustellerinnen und Schausteller, ein gut umsetzbares Hygienekonzept ausgearbeitet. Der Offenbacher Weihnachtsmarkt findet wie gewohnt in der Innenstadt zwischen Rathaus und dem Einkaufscenter KOMM statt. Eröffnet wird der Markt bereits am Montag, 15. November. Damit sollen die Schaustellerinnen und Schausteller nach einer langen Phase ohne Einnahmen unterstützt werden. Am Totensonntag, 21. November, und an den Weihnachtstagen bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.

Passendes Hygienekonzept

Auf Grundlage der Ankündigung des Landes Hessen, dass Weihnachtsmärkte ohne Zugangsbeschränkungen stattfinden können und mit Blick darauf, dass der Offenbacher Weihnachtsmarkt überwiegend im Freien stattfindet, setzt das Hygienekonzept in erster Linie auf die Einhaltung der Abstände im Außenbereich und den Hinweis auf ein pandemiegerechtes Verhalten. Einlasskontrollen wird es nicht geben. Nur in den überdachten Aufenthaltsbereichen und in den Innenbereichen wird die 2G-Regel umgesetzt. Durch die 2G-Regelung können die mietbaren Hütten und Sitzgelegenheiten im Trockenen auch dieses Jahr angeboten werden. In diesen Bereichen erhalten nur Genesene und Geimpfte Zugang. Die 2G-Bereiche werden ausgeschildert.

Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß: „Wir planen immer in dem Rahmen, der durch die Coronavirus-Schutzverordnung vorgegeben ist und immer in enger Abstimmung mit dem Stadtgesundheitsamt, dem Weihnachtsmarktveranstalter und natürlich den Schaustellerinnen und Schaustellern. Neben beauftragten Sicherheitsdiensten, wird auch die Stadtpolizei stichprobenartig die Einhaltung der 2G-Regel kontrollieren, um den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt so sicher wie möglich zu gestalten.“

Stadt unterstützt Händlerinnen und Händler

Die Bühne vor dem Rathaus wird ebenfalls in diesem Jahr aufgebaut – dort wird es ein kleines, pandemiegerechtes Programm geben. Dies hat der Offenbacher Verwaltungsstab in jüngster Sitzung beschlossen. Das Programm wird zeitnah von der Pro OF GmbH vorgestellt. Trotz der notwendigen Mindestabstände können alle Stände zwischen Rathaus und KOMM aufgestellt werden. Keinem der Händlerinnen und Händlern musste abgesagt werden. Die Stadt Offenbach unterstützt finanziell, in dem kleine Stände gar keine Standplatzgebühr bezahlen müssen und größere nur einen deutlich reduzierten Satz. Stadtkämmerer Martin Wilhelm: „Generell werden die Hälfte der durch die Corona-Regelungen entstehenden Zusatzkosten von der Stadt Offenbach getragen. Dazu gehören in erster Linie die Kosten für Sicherheitsdienst. Die Unterstützung des Weihnachtsmarkts ist ein wichtiger Beitrag in der Pandemie, um die Händlerinnen und Händler nach den Verlusten des vergangenen Jahres nicht noch mehr zu belasten.“

Ausblick Januar 2022

Im Anschluss an den Weihnachtsmarkt plant die Stadt Offenbach im Januar 2022 eine Eisbahn auf dem Aliceplatz. Die mobile Eisfläche ist Teil des von der Offenbacher Stadtmarketinggesellschaft für 2022 geplanten Festeprogramms, über das Bürgerinnen und Bürger zu Beginn dieses Jahres abstimmen konnten. Das Festeprogramm ist einer von vielen Bausteinen des Zukunftskonzepts Innenstadt, das mit unterschiedlichen konzeptionellen Ideen den Bereich zwischen Kaiserstraße und Marktplatz sowie Berliner Straße und Geleitsstraße und damit den Kern der Innenstadt aufwerten und durch neue Nutzungsformen stärken soll. Ziel des Zukunftskonzepts Innenstadt ist, dass Offenbacherinnen und Offenbacher, aber auch Besucherinnen und Besucher, gern in die Innenstadt kommen. Auch vor dem Hintergrund der mächtigen Online-Konkurrenz. Dafür werden zusätzliche und neue Gründe geschaffen.

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