Bewerbungen müssen bis Freitag, 1. Oktober eingegangen sein; die Vergabe erfolgt voraussichtlich am Mittwoch, 24. November. Das Dezernat für Kultur und Wissenschaft lädt Musikerinnen und Musiker aus Frankfurt und der näheren Umgebung ein, sich zu bewerben. Das Stipendium wird in diesem Jahr zum 31. Mal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Bewerberinnen und Bewerber sollten sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Sie sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können. Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz, etwa die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs, beantragt werden.

Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen wie auch von Gruppen möglich. Musikerinnen und Musiker können das Stipendium bis zu dreimal erhalten, davon nur einmal als Solistin oder Solist. Es gibt keine Altersbegrenzung.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums. Nicht bewerben können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen.

Das Frankfurter Jazzstipendium, früher auch als Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt bekannt, wird bereits seit 1991 vergeben. Zu den Stipendiaten gehören unter anderem die Pianistin und Komponistin Natalya Karmazin (2019), der Saxophonist Maximilian Shaikh-Yousef (2018), die Gruppe „The J-Sound Project“ (2015) und als erste Stipendiatin im Jahr 1991 die Saxophonistin Corinna Danzer.

Bewerbungsunterlagen können beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main, angefordert werden. Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069/212-38424 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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