Löwen Frankfurt beenden Zusammenarbeit mit russischer Bank

Eishockey
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"Löwen Frankfurt beenden mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit der russischen VTB Bank Europe. Die Löwen Frankfurt verurteilen den Krieg in der Ukraine - den Menschen dort gilt unsere Anteilnahme und unser tiefstes Mitgefühl. Wie sicher alle unsere Fans und Partner sind auch wir, die Löwen Frankfurt – Geschäftsführung, Backoffice und der gesamte sportliche Bereich - zutiefst erschüttert über den russischen Überfall auf die Ukraine", heißt es in einer Pressemitteilung.

"Die Nachrichten und Bilder aus der Ukraine sind bedrückend und machen uns traurig, viele unserer Anhänger haben Wurzeln in der Ukraine. Und wir wissen, dass Fans, die aus Russland stammen, ebenso fassungslos sind. Es ist erschütternd miterleben zu müssen, dass mitten in Europa mit Panzern und Raketen Grenzen verschoben werden sollen. Seit vielen Jahren ist die VTB, die zweitgrößte russische Bank, Partner der Löwen. Wir haben mit diesem Partner und seinen Repräsentanten in Deutschland immer verlässlich, professionell und menschlich angenehm zusammengearbeitet und uns in dieser Partnerschaft immer wohl gefühlt. In diesen Stunden aber sind klare Entscheidungen gefordert und notwendig: Ab sofort wird das VTB-Logo nicht mehr auf den Löwen-Trikots sichtbar sein. Zudem werden noch bis zum nächsten Heimspiel am Sonntag die Werbeflächen - soweit bis dahin möglich - in der Eissporthalle neutralisiert. Alle weiteren Werbemaßnahmen werden gestoppt", teilt der Verein mit.

Und weiter: "Die Löwen Frankfurt sind sich der Tragweite und Auswirkungen dieser Entscheidung sehr bewusst, denn sie hat elementaren, ja schmerzhaften Einfluss auf die wirtschaftliche Situation und die Zukunftsfähigkeit der Löwen Frankfurt. Von daher sind wir in Sorge um den Fortbestand des Frankfurter Profi-Eishockeys. Selbstverständlich werden wir kämpfen und alles in unserer Kraft stehende unternehmen, um die negativen Auswirkungen für die Löwen Frankfurt und den Eishockeystandort so gering wie möglich zu halten und die Zukunft des professionellen Eishockeys in Frankfurt sicherzustellen."



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