Verkehrssicherheit durch gezielte Lenkung des Regenwassers
Indem der Bereich der Einmündung um etwa zehn bis 15 Zentimeter angehoben wird, kann das Wasser in der Abflussrinne des Marbachwegs verbleiben und in das dortige Kanalsystem abfließen. Die Sinkkästen der Dörpfeldstraße und die der dahinterliegenden Porthstraße, die bei starken Regenfällen teilweise überbeansprucht waren, werden dadurch entlastet.
Bauablauf und Anpassungen
Im ersten Schritt wird die bestehende Asphaltdecke der Fahrbahn abgefräst und zurückgebaut. Anschließend wird die Asphalttragschicht neu aufgebaut. Angrenzende Geh- und Radwege werden ebenfalls angepasst, um einen niveaugleichen Übergang im Einmündungsbereich zu gewährleisten. Im Zuge der Baumaßnahme wird das taktile Leitsystem für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen auf den aktuellen Stand gebracht. Umgesetzt wird das Projekt vom Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE).
Verkehrsführung während der Bauzeit
Während der Bauzeit ist die Dörpfeldstraße im Bereich der Einmündung zum Marbachweg voll gesperrt. Eine Zu- und Ausfahrt über den Marbachweg ist in dieser Zeit nicht möglich. Die Erreichbarkeit des Wohngebiets bleibt jedoch gewährleistet: Die Zufahrt erfolgt über die Porthstraße von der Eckenheimer Landstraße, die Ausfahrt über die Casparistraße. Die Stadt bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.
Einordnung der Maßnahme
Bei der Fahrbahnanhebung handelt es sich um eine punktuelle Maßnahme zur Verbesserung des Überflutungsschutzes bei Starkregen. Das ASE beobachtet den Sicherungseffekt fortlaufend, evaluiert und passt bei Bedarf an. Ein vollständiger Schutz vor extremen Wetterereignissen kann je„Klimatage Frankfurt": Mitmachen, engagieren, gestalten Frankfurt macht das vielfältige Engagement fürs Klima sichtbar – vom Klimaschutz bis zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels
ffm. Von Sonntag, 19., bis Mittwoch, 22. April, lädt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk „Klima-Bündnis" zur Veranstaltungsreihe „Klimatage Frankfurt" ein. Vier Tage lang zeigen Frankfurter Vereine, Institutionen und Netzwerke wie vielfältig das Engagement für Klimaschutz und Klimaanpassung, Umwelt und Klimagerechtigkeit in der Stadt ist. Auch städtische Ämter und Referate sowie der Entsorgungsdienstleister Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) beteiligen sich.
Anlass für die „Frankfurter Klimatage" ist das Treffen des Vorstands des Klima-Bündnisses am Dienstag, 21. April, in Frankfurt, zu dem auch Vertreterinnen und Vertreter aus Luxemburg, Österreich und der Schweiz erwartet werden. Zapf-Rodríguez ist seit 2024 Mitglied des Vorstands. Sie betont: „Frankfurt ist Gründungsort und zugleich Heimat des Klima-Bündnisses. Das Treffen unserer Vorstandsmitglieder ist eine großartige Gelegenheit, ihnen – vor allem aber auch den Frankfurter:innen – zu zeigen, wie viel in unserer Stadt in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung, Ressourcenschonung und Umweltbildung bereits bewegt wird. Gleichzeitig geben wir klima- und umweltaktiven Initiativen und Institutionen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und für ihre Anliegen zu werben." Sie sei beeindruckt, mit wie viel Begeisterung der Vorschlag zur Organisation der Klimatage von Initiativen sowie Akteurinnen und Akteuren aufgegriffen wurde: „Frankfurt ist ein guter Ort für kreative und wirksame Klimaaktionen. Diese Dynamik zeigt, dass die Transformation zur klimaresilienten Stadt längst gemeinsam gestaltet wird."
Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnisses, ergänzt: „Diese Tage sind ein einzigartiges Schaufenster für das, was in unserer Stadt alles möglich ist. Wir laden alle ein, zu entdecken, mitzumachen und Teil der Bewegung zu werden." An den Frankfurter Klimatagen beteiligen sich mehr als 15 Initiativen und Ämter mit Workshops, Aktionen, Mitmachangeboten, kreativen Beiträgen, Vorträgen und Exkursionen.
Herzstück der Klimatage in Frankfurt ist eine Podiumsdiskussion am Montag, 20. April, mit Vorstandsmitgliedern des europäischen Klima-Bündnisses zum Thema „Kommunaler Klimaschutz kann mehr – Herausforderungen und Best Practice in europäischen Städten und Kommunen". Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt und ist öffentlich.
Weitere Informationen zum Programm, zu Mitmachmöglichkeiten und zur Anmeldung finden sich unter Frankfurter Klimatage - Klima-Bündnis. doch nicht gewährleistet werden.