In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages (16. März 2022) wurden der Frankfurter Polizei Streitigkeiten zwischen mehreren Personen im Stadtteil Ginnheim gemeldet. Dies zog einen größeren Polizeieinsatz nach sich, bei welchem ein 30-jähriger Mann mit einer Schussverletzung am Bein angetroffen wurde.

Am Samstag, den 19. Februar 2022, gegen 20.30 Uhr, wurde der Polizei eine größere Menschenmenge im Bereich Niddapark und der U-Bahnstation Niddapark gemeldet. Hier sollte es zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein, auch Schussgeräusche wurden wahrgenommen. Mit starken Kräften wurden die angegebenen Örtlichkeiten durch die Polizei angefahren. Im Bereich der U-Bahnstation konnten noch mehr als 150 Jugendliche angetroffen werden.

Ein unbekannter Mann hat sich am Sonntagvormittag, den 30. Januar 2022, in einer U-Bahn zwischen Ginnheim und Heddernheim in schamverletzender Weise vor einer Seniorin entblößt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen exhibitionistischer Handlungen.

Es kommt noch relativ selten vor, könnte aber Vorbildcharakter haben: Eine Privatperson hat für eine Neubauwohnung in Ginnheim städtische Unterstützung im Förderweg 2 beantragt.

Am Montag, 1. November 2021, gegen 08.45 Uhr, öffnete ein Angestellter eines Restaurantes Am Ginnheimer Wäldchen eine Tür zum Lüften. Diesen Umstand machte sich ein Mann zunutze, der die Räumlichkeiten betrat und sich zum Tresen begab. Nachdem er eine halbe Flasche Whiskey, eine viertel Flasche Champagner sowie eine Flasche Holundersirup geleert hatte, nahm er auf einem im Eingangsbereich befindlichen Sofa Platz, urinierte darauf und schlief, mit einer ungeöffneten Flasche Rotwein im Arm, schließlich ein.

Am Mittwochvormittag kam es im Stadtteil Ginnheim zu einem größeren Einsatz der Polizei. Grund war die Meldung über eine vermeintliche Suizidankündigung. Ein älterer Mann hatte per Telefon angekündigt, sich selbst etwas antun zu wollen. Da nicht auszuschließen war, dass der Mann bewaffnet ist und daraus eine Gefahr für ihn und Unbeteiligte resultierte, sperrte die Polizei den Bereich rund um seine Wohnung weiträumig ab.

Wegen privater Kranhebearbeiten wird die Straße Am Mühlgarten zwischen Ginnheimer Hohl und Am Weimarfloß am Samstag, 26. Juni, für den Fahrverkehr voll gesperrt.

Bereits am Dienstag, 9. März, versuchten bislang unbekannte Betrüger an die Wertsachen einer 73-Jährigen zu kommen. Mittels eines "Schockanrufs" versuchte ein vermeintlicher Sohn die Seniorin zur Übergabe ihrer Barschaft zu überreden. Der Schwindel flog jedoch zum Glück auf.

Die 73-jährige Geschädigte erhielt am Dienstagvormittag, 16. März, gegen etwa 11:30 Uhr einen Telefonanruf. Ihr männlicher Gesprächspartner gab sich ihr gegenüber als vermeintlicher Sohn zu erkennen, welcher aufgrund seiner Corona-Erkrankung dringend eine teure Infusion für insgesamt 28.000 Euro benötige. Diese Infusion habe bereits der US-Ex-Präsident erhalten. Der Unbekannte hielt sie in der Folge fast eine Stunde lang in dem Telefonat und konnte sie durch seine geschickte Gesprächsführung dazu überreden, ihr verfügbares Bargeld sowie weitere Wertsachen, darunter Schmuck und eine Uhr, für eine Übergabe bereit zu halten.

Tatsächlich erschien zu einem späteren Zeitpunkt an ihrer Hauseingangstür eine Frau, die der vermeintliche Sohn zuvor als Sekretärin eines Herrn "Dr. Berger" angekündigt hatte. An sie sollte nun die 73-Jährige einen Umschlag mit den Wertsachen und dem Bargeld übergeben. Da die "Sekretärin" der Seniorin auf Nachfrage keinen Ausweis vorzeigen konnte, verabschiedete sich diese folglich, ohne dass es zu einer Übergabe kam. Im Anschluss meldete sich erneut der vermeintliche Sohn, erkundigte sich bei der 73-Jährigen, weshalb die Übergabe gescheitert sei und vereinbarte einen neuen Übergabetermin mit einem männlichen Abholer, welcher den Umschlag in ein Krankenhaus bringen würde. Glücklicherweise bemerkte nun die Seniorin die Betrugsmasche und verständigte die Polizei. Zu weiteren Abholversuchen kam es in der Folge nicht. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Wichtiger Hinweis:

- In diesem Zusammenhang warnt die Polizei alle Bürgerinnen und  Bürger vor sogenannten "Schockanrufen". Mit dieser Masche versuchen die Täter ältere Menschen am Telefon, beispielsweise mit schweren Verkehrsunfällen oder Krankheiten von nahestehenden Familienmitgliedern, die in einer vermeintlichen finanziellen "Notlage" seien, zu konfrontieren.

- Lassen Sie sich am Telefon von dem Anrufer nicht unter Druck setzen und geben Sie niemals Auskunft über Ihre finanzielle Situation. Legen Sie im Zweifel einfach auf. Um sich zu vergewissern, ob sich ein solcher Vorfall tatsächlich zugetragen hat, rufen Sie unter der Ihnen bekannten Rufnummer bei ihrem Angehörigen an.

- Lassen Sie einen vermeintlichen Geldabholer niemals ins Haus und übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

- Verständigen Sie im Verdachtsfall immer die echte Polizei unter der 110.

Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber hat sich im Zuge der anstehenden Entscheidung zum Verlauf der D-Linie gegen die Varianten 2a und 2b ausgesprochen, die sogenannte „Ginnheimer Kurve“.

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