Carima: Caritas-Markt für Leib und Seele

Nied
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In Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Markus hat das Caritas-Quartiersmanagement im Stadtteilbüro Alt-Nied 13 eine Lebensmittelausgabe eröffnet.

Seit Anfang November spenden die Bäckerei Müller und der Supermarkt Nahkauf aus der Nachbarschaft Lebensmittel und Backwaren. Die Abholung und Ausgabe organisieren ehrenamtliche Niederinnen und Nieder.

Die Lebensmittelausgabe Carima ist dienstags und freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Dienstags sind allerdings nur Backwaren erhältlich. Dabei sind die Hygieneregeln zu beachten: Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Kontaktdatenerfassung. Das Quartiersmanagement bittet außerdem darum, eine eigene Tüte mitzubringen.

Alle Niederinnen und Nieder können, solange der Vorrat reicht, Ware erhalten und so ihren Beitrag gegen das Wegwerfen von guten Lebensmitteln leisten. Für Menschen in Not hält das Stadtteilbüro ein Leib-und-Seele-Paket mit gesunden und vollwertigen Lebensmitteln und Hygieneprodukten bereit, finanziert aus Spenden der katholischen Pfarrgemeinde St. Markus.

Der Caritas-Markt im Stadtteilbüro ist ein gutes Beispiel für die Verwirklichung von Zielen im Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt Nied. Durch einen leicht zugänglichen Ort wie das Stadtteilbüro können neue Veranstaltungsangebote entstehen. Planungsdezernent Mike Josef betont: „Das Stadtteilbüro steht allen Niederinnen und Niedern offen. Gutes für Leib und Seele mithilfe einer Vernetzung der sozialen Akteure ist ein Musterbeispiel.“

Spenden für die Leib-und-Seele-Pakete werden gerne entgegengenommen:

Katholische Pfarrgemeinde St. Markus
IBAN DE48 5005 0201 0000 40 46 40
Verwendungszweck: Lebensmittelausgabe Nied

Zum Hintergrund

Die Soziale Stadt Nied ist ein Stadterneuerungsgebiet der Stadt Frankfurt. In Nied sollen durch das Programm Sozialer Zusammenhalt mit sozialen und städtebaulichen Projekten die Lebensverhältnisse nachhaltig verbessert werden. Gefördert wird dieses Ziel mit Bundes- und Landesmitteln sowie von der Stadt Frankfurt am Main. Grundlegend ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Das Stadtplanungsamt hat den Caritasverband Frankfurt mit dem Quartiersmanagement und die ProjektStadt mit der Projektsteuerung sowie der Erarbeitung des ISEK beauftragt.

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