Der Start des 15. Spieltags der FLYERALARM Frauen-Bundesligasaison 2020/21 ist gleichbedeutend mit dem Heimauftakt der Eintracht Frauen. Gegner im Flutlichtspiel am Freitag, 12. März, um 19.15 Uhr ist der SV Meppen. Gegen den Aufsteiger soll der erste Heimsieg im Stadion am Brentanobad gelingen. Das Match wird live bei Eurosport und MagentaSport gezeigt.

„Am Freitag eine andere, erfolgreiche Geschichte schreiben“
Am vergangenen Wochenende mussten sich die Adlerträgerinnen auswärts bei der TSG Hoffenheim 0:2 geschlagen geben. Niko Arnautis erklärt: „Auch wenn uns bei der TSG die erste Chance gehörte, waren wir in der ersten Halbzeit zu ungenau und nicht entschlossen genug.“ Der Cheftrainer ergänzt hinsichtlich der bevorstehenden Englischen Wochen durch die bevorstehenden Nachholspiele am 17. März gegen Essen und Duisburg: „Wir ziehen daraus unsere Lehren und haben uns für die kommenden Wochen viel vorgenommen.“ Zu Beginn möchte die SGE dafür Meppen schlagen, wie Letícia Santos nach ihrem Pflichtspiel-Comeback gegen die TSG betonte: „Jedes Spiel hat eine andere Geschichte und wir wollen am Freitag eine andere, erfolgreiche Geschichte schreiben.“

Es wirkt erst einmal seltsam, dass der SV Meppen in der vergangenen Saison als Tabellenvierter nach einer 0:8-Niederlage gegen den Tabellenletzten 1. FFC Frankfurt II in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufgestiegen ist. Hinter Tabellenführer Bremen landeten die beiden nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretungen aus Wolfsburg und Hoffenheim vor dem SV Meppen, die Saison war Corona-bedingt abgebrochen worden. Als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt zeigte der Neuling in der Beletage trotz der schlechtesten Offensive der Liga eine bisher ordentliche Performance. Nur drei Mal setzte es mehr als drei Gegentore: Gegen Bayern, Wolfsburg – und die Eintracht. Die Belohnung: Nichtabstiegsplatz zehn vor diesem Spieltag. Nie spielte der Traditionsverein, der erst seit 2010 durch den Anschluss der Frauenabteilung des SV Victoria Gersten im Frauenbereich aktiv ist, im Oberhaus Fußball. In der Premierensaison sitzen beim SV Meppen zwei Trainer auf der Bank: Wulf-Rüdiger Müller (70) und Theodoros Dedes (31). Somit stellt Meppen sowohl den ältesten als auch den jüngsten Coach der Liga. Vor der Saison wechselte Alexandra Emmerling zum SVM, der am Wochenende dem VfL Wolfsburg 0:4 unterlag.

Ziel: „Im eigenen Ballbesitz scharf und präzise den Ball laufen lassen“
Das bislang einzige Pflichtspiel zwischen beiden Mannschaften war die Begegnung in der Hinrunde – und daran hat die Eintracht gute Erinnerungen: Denn die SGE siegte in der Hänsch-Arena verdient mit 4:0. Den Schlusspunkt setzte Camilla Küver, die bei ihrem Bundesligadebüt gleich per Kopf traf. Die Eintracht, die derzeit mit 17 Punkten bei noch zwei Nachholspielen auf Rang sieben der Tabelle steht, möchte Meppen auch im Rückspiel schlagen. Doch Niko Arnautis warnt: „Meppen wird sich aufgrund seiner Tabellensituation jede Woche reinhängen, kompakt und aggressiv verteidigen. In der Offensive legen sie Wert auf ein schnelles Umschalten über Maike Berentzen, wie wir schon im Hinspiel gesehen haben. Mit Agnieszka Winczo hat der SV eine sehr erfahrene Spielerin. Das Team wird alles geben, um im Kampf für Klassenerhalt zu bestehen.“ 

Mindestens drei Ausfälle
Er rechnet am Freitag mit einem „Geduldsspiel. Wir müssen zusehen, im eigenen Ballbesitz scharf und präzise den Ball laufen zu lassen. Zudem benötigen wir eine gute Körpersprache sowie Aggressivität mit und gegen den Ball.“ Definitiv ausfallen werden Verena Aschauer, Shekiera Martinez und Lea Schneider. Ob Lara Prasnikar (muskulär angeschlagen) und Virginia Kirchberger (Schlag auf die Wade im Spiel gegen Hoffenheim) dabei sein können, entscheidet sich kurzfristig.

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