Bahnhofsviertel: Raub mit anschließendem Angriff auf Polizisten

Bahnhofsviertel
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Am Samstagabend, dem 20. Februar 2021, kam es zu einem Raub im Kaisersack bei dem Zivilfahnder der Bundespolizei zwei Täter stellten. Während der Festnahme eines der Täter, solidarisierte sich eine Gruppe Unbeteiligter, die unter Einsatz von Pfefferspray und Drohung mit einem Messer, den Festgenommenen zu befreien versuchten.

Ein Bundespolizist gab in der Folge einen Schuss in die Luft ab. Gegen 21.00 Uhr hatten die Zivilfahnder einen 35 Jahre alten Mann beobachtet, der sich verdächtig verhielt. Als ein stark alkoholisierter Passant an ihm vorbeilief, schritt der Räuber zu Tat. Er tanzte das Opfer aggressiv an, was der Geschädigte abzuwehren versuchte. Daraufhin ging der Räuber auf ihn los und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung bei der ein 19-jähriger und mutmaßliche Bekannter des Täters sich einmischte.

In der Folge entriss der Haupttäter seinem Opfer die Geldbörse. Die Bundespolizisten schritten sofort ein und stellten die zwei Räuber. Während der Haupttäter sich der Festnahme widersetzte, jedoch vor Ort noch unter Kontrolle gebracht werden konnte, flüchtete der Zweite. Auf dem Bahnhofsvorplatz schließlich holten ihn zwei weitere Bundespolizisten ein und nahmen ihn unter Gegenwehr fest. Eine Gruppe von vier bis fünf unbeteiligten Männern bekamen die Situation mit und solidarisierten sich mit dem Festgenommenen.

Sie bedrängten die Beamten und setzten sogar Pfefferspray gegen die Polizisten ein. Des Weiteren kam es auch zu einer Drohung mittels Messer gegen die Beamten. Darauffolgend gab ein Bundespolizist einen Warnschuss nach oben in die Luft ab. Die Gruppe flüchtete danach und konnten trotz schneller und intensiver Fahndungsmaßnahmen vorerst nicht gefasst werden. Die Bundespolizisten waren nach dem Angriff nicht mehr dienstfähig. Bezüglich des Raubes sowie der versuchten Gefangenenbefreiung hat die Frankfurter Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

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