Wieder Speisen und Getränke am Alten Flugplatz

Bonames
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Auf dem Alten Flugplatz Kalbach-Bonames wird es ab Samstag, 22. Mai, wieder ein gastronomisches Angebot in Form eines Außer-Haus-Verkaufs geben. Da das bisher im früheren Flughafen-Gebäude untergebrachte Tower-Café geschlossen ist, hat das Amt für Bau und Immobilien (ABI) eine Fläche für einen Verkaufsstand an Lena Roie verpachtet.

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„Uns hat es überrascht, dass der bisherige Pächter den Gastronomie-Betrieb nicht fortsetzen wollte“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien. „Ich bin deshalb froh, dass das ABI kurzfristig eine Lösung für den Sommer gefunden hat. Die gastronomische Versorgung des beliebten Ausflugsziels ist gesichert, niemand muss hungrig und durstig nach Hause fahren.“ Betreiberin Roie betont: „Wir wollen einen Ort schaffen, der zum Verweilen einlädt, gleichzeitig aber das naturbelassene Erscheinungsbild am Alten Flugplatz erhalten.“

Das Tower-Café ist geschlossen, da der bisherige Betreiber den Pachtvertrag gekündigt hat. Die Stadt Frankfurt hat das Areal erst vor wenigen Wochen zurückbekommen. Als temporäres Angebot werden bis Ende Oktober an mobilen Ständen unter anderem Bratwurst, Crêpes, Eis, Snacks, kalte Getränke sowie Kaffee und Tee angeboten.

Sitzgelegenheiten wird es wegen der aktuellen Corona-Vorschriften zunächst nicht geben. Auch werden vorerst keine alkoholischen Getränke verkauft. Je nach Entwicklung der Pandemie-Situation kann sich dies im Laufe der nächsten Wochen ändern. Geöffnet sind die Verkaufsstände bis Ende August täglich von 11 bis 21 Uhr. Im September schließen sie um 20 Uhr, im Oktober um 19 Uhr. Das ABI stellt mobile Toiletten zur Verfügung.

Bei den ehemaligen Flughafengebäuden prüft das ABI nach der Beendigung des bisherigen Pachtverhältnisses, welche baulichen Maßnahmen erforderlich sind, um den weiteren Betrieb zu ermöglichen. Wenn die Instandsetzung abgeschlossen ist, soll die Gastronomiefläche neu verpachtet werden. Dabei ist zu berücksichtigten, dass der Alte Flugplatz im Landschaftsschutzgebiet liegt und nicht nur ein attraktives Naherholungsziel, sondern auch wichtiger Ort für Natur und Umwelt ist, der in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden soll. Nach Aufgabe der militärischen Nutzung durch die US-Army hatte die Stadt das Gelände in den 1990er Jahren gekauft und ab 2003 umgestaltet. Dort angesiedelt sind unter anderem Einrichtungen der Umweltbildung und ein Feuerwehrmuseum.

Foto: Peter und Lena Roie beim Aufbau des mobilen Verkaufsstandes. Foto: Stadt Frankfurt

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