Neues Feuerwehr-Gerätehaus für Fechenheim

Fechenheim
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„Die derzeitige Liegenschaft der Freiwillige Feuerwehr Fechenheim genügt mit ihren erheblichen Einschränkungen bei den Räumlichkeiten und Verkehrsflächen seit Jahren nicht mehr den funktionalen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrhaus“, sagt Feuerwehrdezernent Markus Frank.

Und weiter: „Deshalb hat der Magistrat heute beschlossen, ein Feuerwehrgerätehaus auf einem Fechenheimer Grundstück in der Pfortenstraße 55a neu zu bauen.“ Die Verfügbarkeit von freien und unbebauten Grundstücken, welche sich für den Neubau eines Feuerwehrhauses eignen, ist in vielen Frankfurter Stadtteilen, so auch im Stadtteil Fechenheim sehr begrenzt. Für den vorgesehenen Neubau sind im Vorfeld mehrere Standorte geprüft worden. Ein einsatztaktisch geeignetes Grundstück zu finden, stellt eine besondere Herausforderung und meist auch die größte Hürde für die Umsetzung solcher Baumaßnahmen dar.

„Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass es auch in enger Abstimmung mit dem benachbarten Sportverein und dem Sportamt gelungen ist, ein hinsichtlich Lage und verkehrstechnischer Anbindung gut geeignetes Grundstück zu finden, sodass es nun auch die räumlichen Gegebenheiten des neuen Feuerwehrhauses erlauben, nicht nur genügend Platz für die Einsatzabteilung und das notwendige Feuerwehr-Equipment zu schaffen, sondern auch die Nachwuchsgewinnung und -förderung der Fechenheimer auf solider Grundlage voranzutreiben“, unterstreicht Stadtrat Frank am Freitag, 22. Januar.

Er fügt hinzu: „Gerade die herausragende Jugendarbeit ist eine der wichtigsten Säulen für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement, wie es unsere Freiwilligen Feuerwehren in allen 28 Frankfurter Stadtteilen traditionell in dankeswerter Weise umsetzen.“

Das Areal in der Pfortenstraße wird derzeit als Parkplatzfläche genutzt und bietet Stellplätze für 138 Pkw. Das Neubaukonzept sieht nun vor, dass ein nur geringer Teil der vorhandenen Parkplatzfläche in Anspruch genommen wird und lediglich 38 der vorhandenen 138 Parkplätze entfallen müssten. Herrichtung und Erschließung des Baugrundstücks und die Neuordnung des verbleibenden öffentlichen Parkplatzes verursachen allerdings zusätzliche Kosten von rund 500.000 Euro.

Dazu muss eine Gas-Hochdruckleitung, die in der Mitte des bestehenden Parkplatzes verläuft, für den Neubau umgelegt werden. Die Stromleitungen und Telekomleitungen des Sportamtes verlaufen ebenfalls durch den Standort des neu geplanten Feuerwehrhauses und müssen verlegt werden. Weiterhin ist es notwendig, die bestehende Entwässerung des öffentlichen Parkplatzes rückzubauen. Nach der vorliegenden Kostenberechnung des Architekturbüros werden für den Neubau daher Kosten in Höhe von insgesamt rund 3,4 Milionen Euro brutto anfallen. „Dies ist jedoch eine gut angelegte Investition in die Sicherheit unserer Stadt“, betont der Feuerwehrdezernent.

„Die Stadtverordneten hatten im Jahre 2017 dankenswerterweise mit der Fortschreibung des sogenannten Prioritätenprogramms für den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern den Frankfurter Freiwilligen Feuerwehren die notwendige Planungssicherheit für die Zukunft gegeben“, fügt Frank hinzu. Die neue Vorlage für den Neubau bei der Freiwilligen Feuerwehr Fechenheim werde nun den Stadtverordneten zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

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