Am vergangenen Wochenende (17. - 18.04.) waren die Beamten der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen gleich mit mehreren außergewöhnlichen Fällen beschäftigt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag informierte die DB AG die Bundespolizei über ein Pärchen, das sich im Bereich des Fernbahnhofs offensichtlich recht freizügig dem Liebesspiel auf einer Sitzgruppe hingab.

Der 15. April war für die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt einmal mehr ein arbeitsreicher Tag. Gleich neun Straftäter wurden am Freitag (16.04.) aufgrund bestehender Haftbefehle dingfest gemacht und an die zuständigen Justizbehörden übergeben. Wegen des Vorenthaltens von Arbeitsgeldern suchten die Justizbehörden seit November 2020 mit Haftbefehl nach einem 71-jährigen türkischen Staatsbürger.

Die massiven Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Verkehrszahlen setzten sich auch im März fort: Der Flughafen Frankfurt zählte 925.277 Passagiere. Dies entspricht einem Minus von 56,4 Prozent gegenüber dem März des Vorjahres, in dem das Verkehrsaufkommen aufgrund der beginnenden Corona-Krise bereits deutlich reduziert war.

Bei seiner Einreise aus Istanbul klickten am 12. April für einen 41-jährigen Nigerianer die Handschellen am Frankfurter Flughafen. Bundespolizisten nahmen den polizeibekannten Mann, gegen den gleich drei Haftbefehle bestanden, unmittelbar am Flugzeug fest. Im März 2015 verurteilte ihn ein hessisches Gericht unter anderem wegen Beihilfe zum unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten.

Flughafenbetreiber Fraport nimmt am Montag (12.04.) eine neue Technik zur automatisierten Einfahrt in die CargoCity Süd in Betrieb. An den Toren 31 und 32 liest ein innovatives Kamera-System die Kennzeichen der Besucherinnen und Besucher und überprüft sie mit den hinterlegten Daten. Stimmen diese überein, öffnet das System automatisch die Schranke.

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben das abgelaufene Geschäftsjahr des Flughafenbetreibers Fraport stark belastet. Angesichts des Einbruchs des Passagieraufkommens in Frankfurt und an den internationalen Konzernflughäfen reduzierte sich der Konzern-Umsatz um mehr als die Hälfte.

Eine am Flughafen Frankfurt gesichtete Drohne führte am 20. Februar 2021 zu einer zeitweisen Einstellung des Flugbetriebs mit erheblichen Auswirkungen auf den Betriebsablauf. Flugzeuge wurden umgeleitet und es kam zu Verspätungen und Abflügen nach 23 Uhr.

Auch am vergangenen Wochenende (06. - 07.03.) war die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt wieder in vielen Fällen gefordert. Unter anderem hatte bereits am Freitag eine 36-jährige Thailänderin versucht, mit einem erschlichenen Visum einzureisen.

Nach knapp 2,5 Jahren Bauzeit ist im Februar 2021 die neue Feuerwache 1 in der CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt in Betrieb gegangen. Der Gebäudekomplex für die Flughafenfeuerwehr erstreckt sich auf einem rund 2,1 Hektar großen Grundstück.

Im Januar zählte der Flughafen Frankfurt 882.869 Passagiere, ein Minus von 80,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Hintergrund sind die anhaltenden sowie teils wieder verschärften Reisebeschränkungen und der daraus resultierende Nachfrageeinbruch infolge der COVID-19-Pandemie.

Da ein 45-jähriger Kanadier am Montag, 1. Februar, auf einem Flug der Lufthansa nach Vancouver unter keinen Umständen den vorgeschrieben Mund-Nasen-Schutz tragen wollte, musste er von Beamten der Bundes- und Landespolizei vor dem Start aus dem Flugzeug geholt werden.

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