Flughafen: 111 Strafanzeigen und 8 Asylgesuche am Wochenende

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Auch am vergangenen Wochenende (06. - 07.03.) war die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt wieder in vielen Fällen gefordert. Unter anderem hatte bereits am Freitag eine 36-jährige Thailänderin versucht, mit einem erschlichenen Visum einzureisen.

Die Frau legte den Beamten bei ihrer Einreise aus Doha ihren thailändischen Reisepass mit einem niederländischen Schengen-Visum vor. Bei der Überprüfung der Einreisevoraussetzungen erhärtete sich der Verdacht, dass die Frau bei der Beantragung des Visums nicht die tatsächlichen Einreisegründe angegeben hatte. Die Thailänderin wurde beanzeigt, das Visum annulliert und sie wurde nach Doha zurückgewiesen.

Am Samstag versuchte ein Albaner aus Tirana (Albanien) unerlaubt einzureisen. Gegen den 30-Jährigen besteht ein Einreise- und Aufenthaltsverbot. Nachdem die Beamten dies im Rahmen einer Kontrolle festgestellt hatten, leiteten sie ein Ermittlungsverfahren ein. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 EUR hinterlegen und wurde einen Tag später ebenfalls zurückgewiesen.

Am Sonntagabend mussten die Bundespolizisten einen stark alkoholisierten 39-Jährigen fesseln und mit zur Dienststelle nehmen, nachdem er einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn ins Gesicht geschlagen sowie ihn beleidigt und bedroht hatte. Die Streife des Sicherheitsdienstes hatte den polizeibekannten Mann zuvor festgestellt und ihn aufgefordert die Örtlichkeit zu verlassen, da er sich trotz Hausverbots in der Nähe des Fernbahnhofes aufgehalten hatte. Auch die hinzugerufenen Beamten bedrohte er im weiteren Verlauf mit den Worten "wenn ich dich auf der Straße sehe, bist du tot". Der Deutsche wurde unter anderem wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung angezeigt. Er war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Körperverletzungs- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten.

Gewalttätiges Verhalten zeigte am frühen Montagmorgen auch ein deutsch-türkischer Staatsangehöriger. Eine Streife hatte den 31-Jährigen aufgrund fehlender Maske angesprochen und kontrolliert. Der unter anderem als gewalttätig bekannte Mann verhielt sich gegenüber den Bundespolizisten unkooperativ und aggressiv, leistete Widerstand, spuckte den Beamten auf die Füße und beleidigte sie. Auch er musste gefesselt werden. Bei seiner Durchsuchung wurden drei Gramm Opiate aufgefunden. Ein Drogentest ergab einen Positivbefund auf Kokain und Opiate. Der Mann wurde für die weiteren Ermittlungen an die Landespolizei übergeben.

Die weiteren Strafanzeigen am Wochenende erfolgten unter anderem wegen Urkundenfälschungen und unerlaubten Aufenthalten. Zudem äußerten acht Personen ein Asylbegehren.

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