Frankfurter Flughafen investiert in seine Zukunft

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„Auf dieser Baustelle folgt ein Superlativ auf den anderen und es ist fasziniernd zu sehen, wie das neue Terminal 3 wächst und entsteht“, betont Bürgermeister Uwe Becker bei der dritten Station seiner Sommertour. „Durch unseren Frankfurter Flughafen im Herzen von Europa konnte sich die Stadt Frankfurt als erfolgreicher Wirtschaftsstandort und internationale Messestadt in der Vergangenheit etabilieren."

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Und weiter: "Für eine erfolgreiche Zukunft ist daher der Ausbau der bisherigen Kapazitäten notwendig. In einer Welt nach Corona oder einer Zeit, in der wir noch besser mit diesem Virus umzugehen gelernt haben, wird auch der Flugverkehr wieder deutlich wachsen. Eine wachsende Weltbevölkerung wird weiter mobil sein und damit schaffen wir heute die Kapazitäten, die morgen abgefragt werden. Denn schließlich wollen wir auch morgen noch, dass Frankfurt als internationales Drehkreuz seine wichtige Rolle spielt. Dafür ist das T3 als modernes Terminal erforderlich.“

Der Ausbau des Frankfurter Flughafens ist mit dem Terminal-Hauptgebäude und den Flugsteigen H und J bereits 2015 gestartet. Durch den Flugsteig G, der Teil des zweiten Bauabschnitts ist, wird nach Fertigstellung eine Kapazitätserweiterung von zunächst 4 bis 5 Millionen Passagieren möglich sein. Bei bis zu 19 Millionen Passagieren im Jahr läge die Kapazität nach der Fertigstellung von Terminal 3 mit allen drei Flugsteigen. Zusätzlich zum Terminal-Hauptgebäude und den Flugsteigen wird parallel auch die Sky-Line-Bahn ausgebaut sowie ein Parkhaus mit 8500 Parkplätzen auf acht Geschossen neu gebaut. Fraport investiert für den laufenden Ausbau rund 4 Milliarden Euro. Damit gilt das Terminal 3 als größtes privatfinanziertes Infrastrukturprojekt in Europa.

„Trotz der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie wird der Luftverkehr auch in Deutschland langfristig wieder wachsen. Davon sind wir überzeugt und dies lehren auch die überstandenen Krisen der Vergangenheit. Erste positive Signale haben wir diesen Sommer gesehen. Deshalb halten wir an langfristigen Ausbauprojekten fest – auch am Terminal 3. Wir gehen davon aus, bis zum Jahr 2026 wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen und werden auch dann erst Terminal 3 in Betrieb nehmen. Mit dem Pier G haben wir zudem einen ersten Baustein des Terminal 3, den wir bei Bedarf auch früher in Betrieb nehmen könnten – wenn die Nachfrage dies erfordert. Vom Ausbau profitiert auch das Baugewerbe der Region. Bislang haben wir etwa die Hälfte der Aufträge an Unternehmen mit Sitz im Umkreis von 150 Kilometern zum Flughafen vergeben“, sagt Pierre Dominique Prümm, Vorstand „Aviation und Infrastruktur“ von Fraport, bei der Besichtigung.

Außen wirkt der Flugsteig G durch die Glasfassade schon fast fertig. Im Innenbereich laufen die Arbeiten weiterhin auf Hochtouren. Insgesamt ist die Gestaltung modern und offen gehalten. Intuitiv sollen sich die zukünftigen Gäste durch den Flughafen bewegen können.

„Die fasziniernde Großbaustelle zeigt, dass die Fraport AG, die unverschuldet vor große Herausforderungen aufgrund der andauernden Corona-Pandemie gestellt wurde, Vertrauen in die eigene Zukünftsfähigkeit hat. Ich teile für die Stadt Frankfurt am Main dieses Vertrauen und freue mich, dass der Vorstand an diesem wichtigen Ausbau unseres Frankfurter Flughafens festhält“, sagt Bürgermeister Becker. „Die Erfolgsgeschichte der Fraport AG als einer der weltweit führenden Flughafen-Betreibergesellschaften und große lokale Arbeitsstätte Deutschlands wird weitergehen. Und die Stadt Frankfurt am Main profitiert zuvorderst von diesem wirtschaftlichen Herzmuskel der gesamten Region. Zehntausende Arbeitsplätze am Flughafen und ebenso zehntausende Jobs, die indirekt von unserem Frankfurter Flughafen abhängig sind, machen diese Drehscheibe zur wichtigsten Infrastruktureinrichtung und zum bedeutendsten Standortvorteil unserer Stadt und der gesamten Region FrankfurtRheinMain.“

Fotos
Fraport-Vorstand Pierre Dominique Prümm und Bürgermeister Uwe Becker auf der Baustelle, Copyright Stadt Frankfurt, Foto Bernd Kammerer

Fraport-Vorstand Pierre Dominique Prümm erläutert Bürgermeister Uwe Becker den Baufortschritt, Copyright Stadt Frankfurt, Foto Bernd Kammerer

Bürgermeister Uwe Becker, Stephanie Pudwitz, Geschäftsführerin Ausbau Terminal 3, und Pierre Dominique Prümm ,Copyright Stadt Frankfurt, Foto Bernd Kammerer

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