Schwarzwaldstraße: Warnsystem für "Gleisparker"

Niederrad
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Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts testet die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) gemeinsam mit der Mainova ein „Falschparkersystem“ in der Schwarzwaldstraße in Niederrad. In den Jahren 2017 bis 2020 gab es allein in der Schwarzwaldstraße 106 Störungen im Schienenverkehr, da Autos in Kopfparklücken zu weit auf der Straße und somit im Bereich der Straßenbahnen standen.

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Die Bahnen können nicht vorbeifahren. Es kommt zu Verspätungen, Störungen und einem hohen Zeitverlust, da die Autos oftmals abgeschleppt werden müssen. So funktioniert das Warnsystem Kleine Sensoren, sogenannte Placepods werden im Rahmen des Pilotprojektes im Bereich von insgesamt zehn Längsparkplätzen montiert und geben nach dem Belegen eines Parkplatzes über Funk an ein IT-System die Meldung „Parkbucht belegt“. In sichtbarer Nähe leuchten nach wenigen Augenblicken installierte Warnschilder, die den Autofahrer oder die Autofahrerin darauf hinweisen, das Freihalten der Gleise zu beachten. Die Testphase in der Schwarzwaldstraße ist für zwölf Monate angesetzt. Alle Parkplätze in der Schwarzwaldstraße sind außerdem zusätzlich mit einer weißen Linie zum Gleis gekennzeichnet, damit klar erkennbar ist, wann ein PKW korrekt eingeparkt hat oder nicht. Die Übertragung über Funk funktioniert dank der sogenannten LoRaWAN-Infrastruktur, die Mainova seit dem Jahresbeginn 2020 flächendeckend in Frankfurt aufgebaut hat. Der Begriff steht für Long Range Wide Area Network. Damit können kleine Datenpakete sicher und zuverlässig übertragen werden – es werden dabei keine personenbezogenen Daten erfasst.

Weitere Informationen zum stadtweiten Funk-Datennetz LoRaWAN finden sich unter https://www.mainova.de/de/ihre-mainova/presse-und-politik/pressemitteilungen/2020/mainova-startet-stadtweites-funk-datennetz-58016 im Internet. „Wir arbeiten tagtäglich an neuen Lösungen, die unseren Betrieb optimieren und nutzen dafür innovative Techniken. Mainova ist mit der LoRaWAN-Infrastruktur für uns der perfekte Partner“, lobt Michael Rüffer, Geschäftsführer Technik und Betrieb bei der VGF das gemeinsame Projekt. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der VGF die Digitalisierung in unserer Heimatstadt voranzutreiben. Denn wir wollen Frankfurt mit intelligenten Lösungen zur Smart City entwickeln, um Mehrwerte für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Dazu müssen wir wie bei diesem Projekt vernetzt arbeiten und neue Anwendungsgebiete erschließen. Unser LoRaWAN lässt sich dabei überall dort einsetzen, wo Unternehmen smarte Lösungen umsetzen“, ergänzt Mainova-Vorstandsmitglied Diana Rauhut. Gerade arbeiten Mainova und VGF zudem an einem Ausbau der Funkmasten. Die sogenannten Gateways sollen unter anderem auch an den Liegenschaften der VGF installiert werden.

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