Feuerwehr im Gerhart-Hauptmann Ring im Großeinsatz

Niederursel
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Der Zentralen Leitstelle der Berufsfeuerwehr Frankfurt a.M. wurde am Dienstagmittag (04.05.) gegen 12:50 Uhr ein Feuer im siebten Obergeschoss eines Wohnhochhauses im Gerhart-Hauptmann-Ring im hiesigen Stadtteil Niederursel gemeldet. Kurz darauf trafen die ersten Einheiten an der gemeldeten Einsatzstelle ein. Es brannte eine Wohnung und der dazugehörige Balkon im siebten Obergeschoss.

Das Feuer schlug im Fassadenbereich auf einen weiteren Balkon im achten Obergeschoss über und in Folge breitete es sich auf die dazugehörige Wohnung in Teilen aus. Durch den Einsatzleiter wurde das initiale Alarmstichwort "Feuer - F2 Wohn" entsprechend angepasst und weitere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes an die Einsatzstelle beordert.

Die Brandbekämpfung in den betroffenen Wohnungen im siebten und achten Obergeschoss, wurde jeweils durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr vorgenommen. Aus der Wohnung im siebten Obergeschoss konnte sich ein Kind eigenständig und unverletzt retten. Ebenso ein Bewohner der darüberliegenden Brandwohnung im achten Obergeschoss. Sie wurden im Weiteren vom Rettungsdienst betreut.

Durch den konsequenten und zügigen Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 13:15 Uhr "Feuer aus" gemeldet werden. Infolge wurden beide Wohnung mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Dachhaut des Flachdaches oberhalb des achten Geschosses wurde geöffnet und ebenso mittels einer Wärmebildkamera zum Auffinden möglicher Glutnester kontrolliert.

Im Zuge des Einsatzes wurde das komplette Wohnhochhaus evakuiert. Alle Bewohner konnten sich unversehrt in Sicherheit begeben. Die vom Brandrauch beaufschlagten Räumlichkeiten in beiden Brandgeschossen wurden im Nachgang mittels maschinellen Lüftungsgeräten vom Rauch befreit. Starke Windböen hatten zu Beginn des Einsatzes den Brandrauch darüberhinaus in nicht betroffene Bereiche des Gebäudes verteilt. Der Sonderdienst "Umwelt und Sicherheit" der Berufsfeuerwehr unterstützte vor Ort mittels messtechnischer Differenzierung möglicher, gegebener Schadstoffbelastungen.

Zu Höchstzeiten waren rund 60 Kräfte des Rettungsdienstes und der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle tätig. Die letzten Einheiten beendeten ihre Arbeiten vor Ort gegen 15 Uhr und kehrten zu den jeweiligen Feuer- und Rettungswachen zurück.

Die Brandursache kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht definiert werden. Diese wird Sachstand der bereits eingeleiteten, kriminaltechnischen Ermittlungen durch die Polizei sein. Eine Schadenssumme kann aktuell nicht genau beziffert werden.

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