Oper zuhause mit "Das Lied von der Erde"

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Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause wird ab Karfreitag, dem 2. April 2021, um 19.30 Uhr Das Lied von der Erde von Gustav Mahler (1860-1911) über die Website der Oper www.oper-frankfurt.de bzw. deren Kanäle bei YouTube und Facebook abrufbar sein.

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Zu den sich nach langer Konzertpause auf diesen Auftritt ganz besonders freuenden Mitwirkenden zählen das Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle sowie die Ensemblemitglieder Katharina Magiera (Alt) und AJ Glueckert (Tenor). Die Komposition mit dem Untertitel „Eine Sinfonie (1908-1909)“ erklingt in der Bearbeitung für kleines Orchester von Jens Joneleit (*1968), einem Auftragswerk der Oper Frankfurt aus dem Jahre 2011. Die Veranstaltung wurde vorab im Großen Haus aufgezeichnet und ist somit auch zu einem späteren Zeitpunkt online verfügbar.

1907 wurde Gustav Mahlers Leben durch mehrere Schicksalsschläge erschüttert: Gesundheitlich angeschlagen übte die Gedichtsammlung Die chinesische Flöte von Hans Bethge eine besondere Faszination auf ihn aus. Basierend auf alten Quellen kreist sie um die Schönheit, die Melancholie und das plötzliche Bewusstwerden der Vergänglichkeit. Mahler vertonte sieben Gedichte aus Bethges Sammlung: Mit Das Lied von der Erde gelang ihm die vollkommene Verschmelzung von Vokalem und Sinfonischem; die Komposition gilt als sein persönlichstes Werk. Die Bearbeitung von Jens Joneleit gab Mahlers Musik einen eigenen, dennoch der Wiener Jahrhundertwende verpflichteten Klang und verspicht eine fesselnde und ergreifende Interpretation.

Foto:  Sebastian Weigle. Foto: Kirsten Bucher

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