"Die jetzt vorgelegte Jahresmittelberechnung, die aus zusätzlichen Daten von mehr Passivsammlern in den relevanten belasteten Zonen erstellt wird, zeigt transparent auf, wo Grenzwerte eingehalten werden und wo nicht", so die Grünenin einer Pressemitteilung.
"Es geht jetzt darum, mit weiteren verkehrlichen Maßnahmen, wie dem verstärkten Ausbau der Busflotte im öffentlichen Nahverkehr mit CO2-freiem Antrieb, mit dem weiteren und schnelleren Ausbau des Radwegenetzes und vor allem mit einem flächendeckenden Tempo 40 sowie Tempo 20 in bestimmten Zonen Fahrverbote zu verhindern" so Bernhard Maier, Verkehrspolitiker der Grünen im Römer, der weiter ausführt: "Zusätzlich sollten auch weitere in der Diskussion stehende Ideen wie die der Pförtnerampeln in die Berechnungen mit aufgenommen werden, um deren Wirksamkeit zu überprüfen."
Seine Kollegin Ulla auf der Heide, die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Römer ergänzt: "Wir sind im Sinne des Gesundheitsschutzes für alle Frankfurter*innen und der deutlichen Verbesserung der Umweltqualität aufgefordert, weiter daran zu arbeiten, dass die NOx- und Feinstaubwerte in den hochbelasteten Zonen gerade innerhalb des Anlagenrings, aber auch in Höchst und im Erlenbruch deutlich und dauerhaft unter dem Grenzwert liegen".