Infolgedessen wurde außerdem ein Mitarbeiter des Hauses verletzt. Die Veranstaltung fand aufgrund der Corona-Pandemie ohne Publikum statt, bot aber die Möglichkeit, sich online zu beteiligen. An der Diskussion nahm auch Kulturdezernentin Ina Hartwig teil. „Ich verurteile diesen Vorfall aufs Schärfste. Gewalt hat in unseren Museen keinen Platz. Unsere Häuser sind offene Debattenorte und stehen für die Pluralität unserer Gesellschaft. Sie sind wichtige Orte für unsere Stadtöffentlichkeit, um Themen friedlich und konstruktiv zu verhandeln“, sagt die Dezernentin.
Der Vorfall ist nicht der Einzige in jüngster Zeit. Anfang der Woche wurde ein Farbanschlag auf das Weltkulturen Museum verübt. „Es ist erschreckend und absolut alarmierend, dass binnen weniger Tage zwei unserer Häuser zur Zielscheibe gewalttätiger Aktionen geworden sind. Die Vorfälle sind gleichzeitig Angriffe auf unsere demokratische Gesellschaft. Kritische Meinungsäußerungen sind erwünscht, sie stärken unsere Kultur, wenn sie respektvoll getätigt werden. Hassparolen, Gewalt und Drohungen sind dagegen nicht tolerabel“, fügt die Dezernentin hinzu. Die Vorfälle werden nun intern geklärt, Strafanzeige wurde erstattet.