Vor allem der Trend zu mehr Sport und Bewegung außerhalb normierter Sporträume zeichnet sich schon lange und bereits vor der Corona-Pandemie ab, wie es etwa die stadtteilbezogene Sportentwicklungsplanung in Frankfurt gezeigt hat.

Gilt dies also schon in normalen Zeiten, dann umso mehr in der aktuellen Phase, in der die Menschen sich vorwiegend nur im Freien sportlich betätigen und Vereine kaum Präsenztraining für ihre Mitglieder organisieren dürfen. So haben sich größere hessische Sportvereine mit vereinseigenen Sportstätten an die Landesregierung gerichtet und etwa vorgeschlagen, künftig gezielt Investitionen im Outdoor-Bereich zu fördern, um der Nachfrage ihrer Mitglieder nachzukommen und das Angebotsspektrum der Vereine zu erweitern.

Auch Sportdezernent Markus Frank hat beim Hessischen Minister des Inneren und für Sport im Rahmen seines Sechs-Punkte Programms zu Sport und Corona angeregt, die durch die Pandemie verursachten höheren Hygienestandards bei den landesweiten Investitionsprogrammen für Sanierung und Neubau von Sportstätten verstärkt zu berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise Lüftungsanlagen in Sporthallen und Umkleiden, die auch perspektivisch dazu beitragen, Sporträume nutzerfreundlich zu entwickeln und ihre Qualität insgesamt zu steigern.



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