BFF-BIG: "Sparkassen-Filialschließungen verhindern"

Politik
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"In einem dringlichen Antrag fordern die Stadtverordneten der BFF-BIG-Fraktion im Römer den Magistrat dazu auf, umgehend Gespräche mit dem Vorstand der Frankfurter Sparkasse aufzunehmen und gegen die angekündigte Schließung von insgesamt 17 Filialen im Stadtgebiet von Frankfurt zu intervenieren", schreibt die BFF-BIG-Fraktion im Römer in einer Pressemitteilung.

„Der Frankfurter Sparkasse als Anstalt des öffentlichen Rechts fällt eine herausgehobene Verantwortung bei der Sicherstellung des allgemeinen und diskriminierungsfreien Zugangs der Frankfurter Bevölkerung zur Geld- und Kreditversorgung zu.“, so der BFF-BIG-Fraktionsvorsitzende Mathias Mund. „Dem Magistrat muss zudem daran gelegen sein, dass auch zukünftig in den Stadtteilen eine funktionierende Infrastruktur und Attraktivität sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbetreibende gewährleistet ist.“

"Die BFF-BIG Fraktion im Römer fordert daher, dass in Gesprächen zwischen Magistrat und der Frankfurter Sparkasse nicht nur erörtert werden soll, wie viele der betroffenen Filialen doch noch erhalten werden können", so die  BFF-BIG-Fraktion im Römer.

„Es gilt auch zu prüfen, inwieweit die Versorgung der Bevölkerung vor Ort durch innovative Zukunftsmodelle, wie etwa den Betrieb gemeinsamer Filialen mit einer Partnerbank, sichergestellt werden kann.“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der BFF-BIG-Fraktion, Haluk Yildiz.

"Beispielhaft hierfür führt die BFF-BIG-Fraktion in ihrem Antrag das im Frühjahr 2019 von Taunussparkasse und Frankfurter Volksbank ins Leben gerufene Konzept „FinanzPunkt“ an, welches bis heute bereits an 26 Standorten im Rhein-Main-Gebiet umgesetzt wurde. Die jeweiligen „FinanzPunkte“ sind an drei bis vier Werktagen wechselweise von Mitarbeitern der Taunussparkasse oder der Frankfurter Volksbank besetzt. Durch ein innovatives Lichtkonzept in rot und blau ist sofort erkennbar, welche Bank gerade im „FinanzPunkt“ ihre Dienste anbietet", erklärt die BFF-BIG-Fraktion im Römer.

„Das wäre eine gute Möglichkeit, um Härten abzufedern und die Vitalität der Stadtteile zu erhalten“, findet auch die BFF-BIG-Stadtverordnete Ingeborg Leineweber, deren Stadtteil Nieder-Erlenbach besonders hart von der auch dort geplanten Schließung der Sparkassen-Filiale betroffen ist. „Denn bei uns hat auch die Frankfurter Volksbank angekündigt, ihre Geschäftsstelle endgültig zuschließen. Damit hätte Nieder-Erlenbach gar keine Bankfiliale mehr und wäre von der Geldversorgung komplett abgehängt.“, sagt Leineweber. Eine gemeinsame Filiale von Sparkasse und Volksbank könne sowohl aus betriebswirtschaftlicher Sicht als auch unter dem Aspekt der Serviceorientierung für die Geldinstitute interessant sein.

 



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