Maskenpflicht: VGF setzt gemeinsame Kontrollen mit der Polizei fort

Blaulicht
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VGF und verschiedene Polizei-Behörden haben in dieser Woche wie angekündigt ihre gemeinsamen Kontrollen in Bahnen und Stationen fortgesetzt. Am Mittwoch, 2. September, registrierten VGF und Stadtpolizei 26 Verstöße gegen die Pflicht, Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) zu tragen. Am Donnerstag, 3. September, beteiligte sich erstmals die Landespolizei mit rund 30 Beamten an einer Kontrolle.

Sieben gemischte Teams, neben dem Ordnungsdienst begleiteten Fahrausweisprüfer der VGF die Dienstgruppen, kontrollierten in U-Bahnen, auf unterirdischen Bahnsteigen und in der Straßenbahnlinie 11. Ergebnis nach rund zwei Stunden: 41 Verstöße gegen die einschlägige Landesverordnung. In einem Fall kam zum Maskenverstoß auch noch das erhöhte Beförderungsentgelt, weil der Fahrgast nicht nur auf seine Maske, sondern lässigerweise auch auf einen Fahrschein verzichtet hatte. Macht 110 Euro, vermutlich die teuerste Einzelfahrt in Frankfurt.

Maskenverstöße und mehr

Die Landespolizei protokollierte über die Masken-Missachtung hinaus drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz - in zwei Fällen auf Grund der festgestellten Menge Handel, in einem Fall Besitz - sowie einen Fall von unerlaubtem Waffenbesitz. In einem weiteren Fall ging der Polizei ein Maskenverweigerer ins Netz, gegen den ein Haftbefehl wegen Körperverletzung vorlag. Am Donnerstag setzte die VGF die Kontrollen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit fort, diesmal wieder in Begleitung von Streifen der Stadtpolizei.

Corona-Landesverordnung

In diesem Zusammenhang weist die VGF nochmals darauf hin: in U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen sowie auf den Bahnsteigen der unterirdischen Stationen und auf den Zugängen (Steintreppen, Rolltreppen, Aufzügen) herrscht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die VGF informiert mit Durchsagen in Fahrzeugen und Stationen, über Infoscreen-Bildschirme und Laufschrift auf den Zugzielanzeigern über diese Pflicht und ihren Geltungsbereich.

Das offensichtlich erfolgreich: Fast jeder, der auf Bahnsteigen keine Mund-Nasen-Bedeckung – oder dieselbe falsch – trägt, zupft sie sich zurecht, wenn Dienstkleidung und Uniformen in Sicht kommen. Seit der Verschärfung der hessischen Corona-Landesverordnung am 15. August ist das zu spät: Die 50 Euro Bußgeld, die Stadt-, Landes- oder Bundespolizei erheben, können trotzdem fällig werden.

Stations-Kontrollen wieder aufgenommen

Am Donnerstag fand parallel zu der Aktion mit der Landespolizei die erste Stations-Kontrolle der VGF „nach Corona“, also seit dem Lockdown, statt. Zwischen 11 und 13 Uhr wurden an der Station Leipziger Straße die Fahrscheine aller zu- und aussteigenden Fahrgäste überprüft. 40 Schwarzfahrer wurden erwischt, was einer Quote von 5,2 Prozent entspricht. Die VGF wird diese Kontrollen damit wieder aufnehmen.



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