Stadtpolizei kontrolliert Shisha-Bars

Blaulicht
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Knapp 60 Kontrollen in 47 Shisha-Bars hat die Stadtpolizei des Ordnungsamtes am Donnerstag, 15., Freitag, 16., und Sonntag, 18. Oktober, durchgeführt. Damit wurde über die Hälfte der 87 Frankfurter Shisha-Bars in sehr kurzem Zeitraum überprüft. 31 Kontrollen verliefen beanstandungsfrei. Bei 29 Kontrollen musste die Stadtpolizisten ordnungswidriges Verhalten feststellen.

In 21 Fällen fand die Stadtpolizei mangelnde Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vor. So mussten die Kontrolleure fehlende oder unvollständige Gästelisten, zu geringe Abstände zwischen den Tischen, fehlende Hygienemittel und -hinweise sowie das Nichttragen von Mund-Nase-Bedeckung beim Servicepersonal registrieren. In zwei Fällen wurde gegen die verlängerte Sperrzeitvorgabe der Stadt und in drei Fällen gegen sonstiges Recht verstoßen. Bei weiteren drei Kontrollen wurde die Zubereitung von Shishas wegen zu hoher Kohlenstoffmonoxid-Werte untersagt und eine sofortige Lüftung der Räumlichkeiten angeordnet. In allen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Sicherheitsdezernent Markus Frank sagt zu den Kontrollen: „Was zu hohe Kohlenstoffmonoxid-Werte in Shisha-Bars anrichten können, haben wir jüngst in Wiesbaden gesehen. Die 35 Vergiftungsopfer dort sind bei mehr Sorgfalt durch die Betreiber dieser Bars vermeidbar. Die Pflicht zur Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften werden wir auch weiterhin kontrollieren, da uns der gefahrlose Aufenthalt der Menschen in diesen Lokalitäten wichtig ist.“



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