Über 2000 Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) hat die Stadtpolizei des Ordnungsamtes alleine seit Verschärfung der Regeln ab Freitag, 9. Oktober, festgestellt. 157 Mal wurde gegen das Alkoholkonsumverbot verstoßen.
Aufgrund der hohen Anzahl an Maskenverstößen konzentriert die Stadtpolizei ihre Maßnahmen derzeit auf die Hotsports der Maskenmuffel. Der Innenstadtbereich rund um die Zeil wurde in zwei Einsatzabschnitte geteilt, die beide durch ein starkes Aufgebot an Stadtpolizisten dauerhaft bestreift werden. Ähnlich sieht es im Bahnhofsviertel und auf der Berger Straße aus.
Ordnungsamtsleiterin Karin Müller sagt: „Für uns ist wichtig, dass die Menschen wahrnehmen, dass wir im öffentlichen Raum kontrollieren. Zum einen bestärken wir die, die sich an Corona-Regeln halten und setzen jene, die bisher zum Beispiel mit der Maskenpflicht wenig bis gar nichts anfangen konnten, unter Druck, ihr Verhalten anzupassen.“
Zusätzlich zu den vielen Personenkontrollen wegen Verstößen gegen die MNB-Pflicht wurden 269 Mal die Grünanlagen kontrolliert. Hier mussten die Stadtpolzisten in elf Fällen wegen Alkoholkonsums eingreifen. Bei 4686 Gaststättenkontrollen wurden 70 Sperrzeitverstöße sowie 141 sonstige Verstöße gegen Corona-Vorschiften registriert. In neun von 1218 überprüften Gewerbebetrieben mussten ebenfalls Verstöße gegen Corona-Schutzvorschriften festgestellt werden. Die Kontrolle des Alkoholverkaufsverbotes führte zu zehn Beanstandungen bei 238 überprüften Betrieben.
Insgesamt stellte die Stadtpolizei seit März bei über 60.000 Kontrollen in 3577 Fällen Verstöße gegen Regeln zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie fest.
Foto: Die Stadtpolizei erhöht den Kontrolldruck. Foto: MNB-Kontrolle auf der Zeil. Foto: Stadtpolizei im Corona-Einsatz. Fotos: Stadt Frankfurt