Illegale Geld- und Unterhaltungsspielgeräte vernichtet

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37 illegale Geld- und Unterhaltungsspielgeräte werden dieser Tage durch die Stadtpolizei des Ordnungsamtes der Vernichtung zugeführt. Geräte, die in den letzten Monaten und Jahren durch die Arbeitsgruppe „Geldspielgeräte“ der Stadtpolizei eingezogen wurden.

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Sicherheitsdezernent Markus Frank machte sich am Mittwoch, 3. März, zusammen mit dem Leiter der Stadtpolizei, Matthias Heinrich, ein Bild von den eingezogenen Geräten. Er betont zwei Aspekte: den Gesundheitsschutz und den fiskalischen Schaden. „Beim Spiel ohne Limit oder gar mit nicht zugelassener Software werden Spielsüchtige immer weiter in eine individuelle Abwärtsspirale aus Sucht und Verschuldung getrieben. Auch die Frankfurter Stadtkasse geht regelmäßig leer aus. Das Aufstellen und die Gewinne solcher illegalen Geräte werden nicht versteuert. Insgesamt ein Millionenschaden für die Stadt“.

Seit 2017 wurden durch die Stadtpolizei 459 Spielgeräte vorläufig oder vollständig eingezogen sowie entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. 66 Geräte wurden bereits vernichtet und deren Komponenten recycelt. Frank sagt hierzu: „Bei Kontrollen in den vergangenen Jahren musste vermehrt festgestellt werden, dass in vielen Gaststätten und Betrieben in Frankfurt illegale Geld- und Unterhaltungsspielautomaten aufgestellt sind. Die Bildung einer eigens dafür zuständigen Arbeitsgruppe im Jahr 2018 hat sich bewährt. Wir sind heute an einem Punkt angelangt, wo sich jeder Gastronom oder Spielhallenbetreiber genau überlegt, ob es sich für ihn lohnt, illegale Spielgeräte in seinem Betrieb aufzustellen. Eine Situation, die wir dem hartnäckigen und letztlich sehr erfolgreichen Arbeiten der Stadtpolizei zu verdanken haben“.

Die jetzt zur Vernichtung bereitstehenden Geräte werden durch ein Frankfurter Recyclingunternehmen fachgerecht entsorgt.

Foto: 37 Unterhaltungs- und Geldspielgeräte stehen zur Vernichtung bereit.
Foto: Sicherheitsdezernent Markus Frank macht sich ein Bild von eingezogenen Unterhaltungs- und Geldspielgeräten.
Foto: Sicherheitsdezernent Markus Frank und Stadtpolizeileiter Matthias Heinrich begutachten das Innenleben eines eingezogenen Spielgeräts. Fotos: Stadt Frankfurt/Ordnungsamt



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