Nachdem dies im vergangenen Jahr nur schwer möglich war, hatte die Geschäftsstelle des Frankfurter Präventionsrats in der zehnten Kalenderwoche den Präventionsratsvorsitzenden, Stadtrat Markus Frank, und alle Vorsitzenden der 18 Frankfurter Regionalräte zur jährlichen Regionalrätekonferenz erstmals digital per Videokonferenz eingeladen.
Einziger Tagesordnungspunkt der Konferenz war die „Lage in den Stadtteilen“. Reihum berichteten die Vorsitzenden, dass die Menschen in den Stadtteilen das Ende von Corona und des Lockdowns herbeisehnten. Darüber hinaus klagten fast alle über das rücksichtslose Verhalten einiger Bürgerinnen und Bürger, Kleinmüll und Unrat nicht in Mülltonnen und Papierkörben zu entsorgen, sondern achtlos auf die Straße zu werfen. Ebenso sei gefühlt die Aggressivität und Respektlosigkeit gestiegen. Große Sorgen bereiten nach wie vor auch die Trickbetrügereien gegenüber Seniorinnen und Senioren mit immer neuen Tricks - gerade auch aus Anlass und mit Bezug zur aktuellen Corona-Pandemie - an der Haustür und am Telefon.
„Trickbetrüger sind leider sehr kreativ und schrecken vor nichts zurück! Selbst die Corona-Pandemie wird ausgenutzt, um Seniorinnen und Senioren um ihre Wertgegenstände oder Erspartes zu betrügen. Persönliche Gespräche von unseren Regionalratsmitgliedern mit den Seniorinnen und Senioren in den Stadtteilen wären insofern so wichtig, um diesen perfiden Taten etwas entgegen zu setzen. Leider ist dies aufgrund der aktuellen Lage noch nicht wieder möglich, aber wir sind zuversichtlich“, sagte Sicherheitsdezernent Frank.
Gleichzeitig lobte er die 18 Regionalratsvorsitzenden für ihr bisheriges, teils Jahrzehnte langes und großes Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen. Sie seien Konfliktvermittler, Ansprechpartner und Kümmerer und nehmen dadurch wichtige Funktionen wahr, ohne die das Zusammenleben in der Gemeinschaft schwieriger wäre.