Faire Woche in Frankfurt: Alltagsmasken, Ausstellung & Podcasts

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Unter dem Motto „FAIR STATT MEHR. #fairhandeln für ein gutes Leben“ startet ab Freitag, 11. September, bundesweit die Faire Woche.

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Zahleiche Beteiligte gehen der Frage nach, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann. Wie müssen Produktions- und Konsummuster aussehen, damit sie nicht zu Lasten von Mensch und Natur gehen?

Stefan Majer, Dezernent für Personal und Gesundheit, und zuständig für den Bereich Fair Trade im Magistrat, erläutert: „Die weltweite Pandemie hat uns in den letzten Monaten verdeutlicht, wie nahe die Welt zusammengerückt ist, wie verwundbar unser globales Wirtschaftssystem ist. Das Virus hat globale Lieferketten unterbrochen und Millionen Menschen in existenzielle Nöte gestürzt, viele von ihnen ohne jede soziale Absicherung. Es verdeutlich uns auch, dass unser Lebensstil mit einem zu hohen Verbrauch von Ressourcen, Energie und Natur nicht nachhaltig ist. Wir können und sollten die Chance nutzen, den Restart nach der Krise anders zu gestalten: fairer, sozialer, ökologischer.“

Das diesjährige Highlight ist Jahr eine Podcast-Reihe, die Frankfurter Aktive auf http://www.frankfurt.de/fairtrade vorstellt unter dem Motto #fairhandeln in Frankfurt, da aufgrund der Coronavirus-Pandemie Veranstaltungen aktuell eingeschränkt sind.

Zunächst erläutert Personal- und Gesundheitsdezernent Stefan Majer die allgemeine Notwendigkeit global vernetzten Denkens und Handelns. In den weiteren Folgen geht es mit Gretel Ghamsharick und Cosmo Di Santo um Frankfurts einzige Fairtrade-School und Monika Krocke (Umweltlernen in Frankfurt) benennt den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Fairem Handel. Matthias Roos (Gesundheitsamt) und Stephanie Pieper Entsorgungs- und Service GmbH (FES) berichten, wie in der Stadtverwaltung und bei der FES der Fairtrade-Gedanke umgesetzt wird. Auch Moderator Stefan Ehlert kann seine Erfahrungen aus dem Leben in afrikanischen Ländern in die Gespräche einbringen.
Das „faire Magistratsfrühstück“ am Freitag, 11. September, stand ebenfalls im Zeichen der Pandemie: in den Taschen für die Magistratsmitglieder fanden sich neben den in diesem Jahr abgepackten Lebensmitteln fair produzierte Mund-Nasen-Bedeckungen.

In Frankfurt wird die Faire Woche mit einer Vernissage im Haus am Dom am 11. September um 19 Uhr eröffnet. Fotografien aus zwölf Jahren Fair-Trade-Fotografie des Duos lobOlmo (Jutta Ulmer, Michael Wolfsteiner) stellen dabei den Menschen in den Mittelpunkt.

Die Weltläden in Bornheim und Bockenheim beteiligen sich mit einer außergewöhnlichen Aktion an der diesjährigen Fairen Woche. Alle Kunden können während der Aktionszeitraums vom 11. bis 25. September kostenlos einen ganz besonderen fair gehandelten Kaffee probieren: den Kaffee „Ahoi!“. Er wurde aus Nicaragua mit dem Segelfrachter „Avontuur“ über 18.000 Seemeilen nach Hamburg transportiert und setzt so ein bemerkenswertes Zeichen für Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Warentransport. „Wir laden alle Kundinnen und Kunden ganz herzlich zu einer Tasse „Ahoi!“-Kaffee ein!“, sagt Sabine Preuß, Filialleiterin im Weltladen Bockenheim. „Wer sich für den Fairen Handel interessiert und sich bei uns mit engagieren möchte, ist gleichzeitig sehr herzlich dazu eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen!“

 

Foto: Faires Frühstück. Foto: Stadt Frankfurt/Maik Reuss



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