Die Straßenreinigung muss sich in dieser Jahreszeit mit herabfallendem Laub und erhöhten Verpackungsmengen auseinandersetzen. Die Sperrmüllteams fahren derzeit 40 Prozent über Normallast. Wilde Ablagerungen sind der Hauptgrund dafür. Unangemeldetes, ungeordnetes Herausstellen ist so indirekt auch der Grund für längere Wartezeiten auf einen Termin. Sperrmüll soll laut Abfallsatzung frühestens ab 15.30 Uhr am Vortag bis spätestens um 6 Uhr am Abfuhrtag bereitgestellt werden. Nur wenn dies auf dem eigenen Grundstück nicht möglich ist, kann der öffentliche Raum genutzt werden. In jedem Fall muss der Standplatz für das Sammelfahrzeug erreichbar sein. Und: Der Sperrmüll darf niemanden sonst behindern.
Bereitgestellt werden dürfen Holzteile und Altmetall (etwa Regale, Schränke, Tische, Stühle), weitere sperrige Gegenstände wie Teppiche, Matratzen, Kunststoffmöbel, schließlich Elektrogeräte (Fernseher, Kühlschränke, Computer). Nicht in den Sperrmüll - sondern auf den Wertstoffhof Nord nach Kalbach - gehören Abfälle aus Umbaumaßnahmen wie Fenster, Türen, Wandverkleidungen sowie sanitäre Einrichtungen. Zum Schadstoffmobil müssen Schadstoffe wie Holzschutzmittel, Farbreste oder Leuchtstoffröhren.
Die FES entsorgt für Frankfurter Bürger bis zu zehn Kubikmeter Sperrmüll kostenlos. Terminvereinbarung telefonisch unter 0800/2008007-10, über das Sperrmüllportal unter http://www.fes-frankfurt.de oder mit dem Smartphone über den Google Sprachassistenten. Bei der Siedlungsabfuhr entsorgt FES in der Regel alle vier Wochen, die Termine stehen vorher fest und werden über die Wohnbaugesellschaft kommuniziert. Wer nicht auf einen Termin warten will, kann sechs Tage in der Woche einen der sechs FES-Wertstoffhöfe anfahren und eine Kofferraumladung kostenlos entsorgen.