Stadtrat Schneider präsentiert Schulen in Holzmodulbauweise

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Die Holzmodulbauten der Stadt Frankfurt sind bereits deutschlandweit bei vielen Städten und Gemeinden auf großes Interesse gestoßen. So nun auch bei der Stadt Dormagen, die eine Delegation ihres für Bau und Unterhaltung verantwortlichen Eigenbetriebs nach Frankfurt entsandt hat.

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Neben dem Gymnasium Nord in Westhausen wurde auch der Schulcampus Westend besichtigt. Beide Standorte hatte das Amt für Bau und Immobilien (ABI) mit hoher Qualität bei kurzer Bauzeit jüngst errichtet. Der Schulcampus Westend wurde als weltgrößtes in Holzmodulbauweise errichtetes Schulgebäude international bekannt. Dort sind übergangsweise das Adorno-Gymnasium und die Holzhausenschule untergebracht.

„Wir freuen uns sehr, dass das im Amt für Bau und Immobilien gewonnene Know-how an andere Kommunen weitergegeben werden kann,“ sagt der Dezernent für Bau und Immobilien, Jan Schneider, der die Gäste persönlich am Standort Westhausen begrüßte.

Das Gymnasium Nord hat seinen Betrieb zum Schuljahr 2016/2017 in Westhausen aufgenommen und wird nun mit einem dritten Bauabschnitt erweitert. Ab dem Schuljahr 2022/2023 soll dort die Oberstufe Platz finden. Wie schon die ersten beiden Bauabschnitte wird das Gebäude in Holzmodulbauweise ausgeführt. Im kommenden Jahr soll mit den Arbeiten begonnen werden. „Holzmodule haben sich im Schulbau bewährt“, sagt Stadtrat Schneider. „Damit können wir schnell und flexibel den Raumbedarf in hoher Qualität decken. Andere Kommunen stehen vor gleichen Herausforderungen. Warum sollten diese nicht von unserem Wissen partizipieren?“

In den vergangenen Jahren sind mit den ersten beiden Bauabschnitten des Gymnasiums aus vorgefertigten Raumzellen Räume für die Klassen 5 bis 10 und die Verwaltung entstanden. Darüber hinaus gibt es an dem Schulstandort eine Mensa und eine Dreifeldsporthalle. Damit ist der Raumbedarf des Gymnasiums abgedeckt, bis es seinen endgültigen Standort in einem neu zu errichtenden Gebäude im Neubaugebiet Am Eschbachtal bei Bonames erhält.

Wegen der stark steigenden Zahl von Schülerinnen und Schülern in Frankfurt steht das ABI unter großem Druck, kurzfristig zusätzliche Kapazitäten an Schulen zu schaffen. Mit der Modulbauweise können sowohl Neubauten als auch Erweiterungen deutlich schneller fertiggestellt werden, ohne auf einen hohen qualitativen Standard zu verzichten.

Foto: Stadtrat Schneider begrüßt Gäste am Gymnasium Nord in Westhausen. Foto: Stadt Frankfurt/Dezernat V
Foto: Visualisierung des Gymnasiums Nord, 3. Bauabschnitt rechts im Bild. Foto: Jon Prengel/raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung



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