Das Zertifikat wird von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) und dem Bewer-tungsportal Ethimedis an Krankenhäuser verliehen, die sich durch faire Arbeitsbedingungen für Medizinstudierende auszeichnen. Hessenweit sind die beiden Stiftungskrankenhäuser die ersten Einrichtungen, die das Zertifikat erhalten.

Mit dem Zertifikat soll Studierenden die Auswahl ihres Lehrkrankenhauses erleichtert wer-den. Voraussetzungen für ein Faires PJ-Zertifikat sind neben einer Vergütung unter anderem kostenlose Verpflegung, Betreuung der Studierenden durch Mentoren sowie bereitgestellte Arbeitskleidung samt persönlichem Spind. Zudem verpflichten sich zertifizierte Kliniken, PJ-Studierenden während der regulären Arbeitszeit ausreichend Zeit zum Selbststudium einzuräumen.

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Marc Lüchtenberg, Chefarzt der Klinik für Kinderaugenheilkunde, Schielbehandlung und plastisch-rekonstruktive Lidchirurgie ist seit Oktober PJ-Verantwortlicher beider Häuser und erklärt: „Als Mediziner weiß man, dass die Arbeitsbedingun-gen im Praktischen Jahr je nach Krankenhaus und Fachbereich leider sehr unterschiedlich ausfallen können. Uns ist es wichtig, dass Medizinstudierende fair behandelt werden und fundierte praktische Erfahrungen sammeln können. Dafür haben wir das richtige Umfeld geschaffen.“

Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität bieten das Bürgerhospital und das Clementine Kinderhospital seit über zehn Jahren Studierenden im Praktischen Jahr Ein-blicke in die Chirurgie, Anästhesiologie,Gynäkologie, Innere Medizin, Augenheilkunde, Pädi-atrie und Radiologie. Das Zertifikat ist für ein Jahr gültig.



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