Bastelmaterialien der "Lese-Eule" stehen zum Abholen bereit

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Alles anders in diesem Jahr: Die Kinder- und Jugendbuchausstellung „Lese-Eule“, die seit 60 Jahren jeden Herbst in den Römerhallen stattfindet, wurde ins Internet verlagert.

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Autorenlesungen finden online statt und können von Kindergartengruppen oder Grundschulklassen gebucht werden. Auf der Seite http://www.kinderkultur-frankfurt.de können Eltern die Bücherliste mit 800 Empfehlungen herunterladen, sortiert nach Altersgruppen. Auch für die Bastelaktion, die sonst in den Römerhallen zwischen den Bücherregalen stattfindet, gibt es eine Lösung: Familien können sich ab Mittwoch, 11. November, eine Tüte mit Materialien und Anleitungen an der Pforte des Jugend- und Sozialamts, Eschersheimer Landstraße 241-249, abholen, und zwar zwischen 8 und 15 Uhr. 500 Papiertüten stehen bereit, gebastelt wird rund um das Thema Eule. Geeignet sind die Bastel-Ideen für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Es wird eine Tüte pro Familie ausgegeben – so lange der Vorrat reicht.

Jugend- und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld, die als Kind selbst jedes Jahr die Buchausstellung im Römer besucht hat, sagt: „Gerade während des ‚Teil-Lockdowns‘, in dem für Kinder und Jugendliche weniger stattfindet als sonst, ist es gut, sich Anregungen zum Lesen zu holen. Ich freue mich, dass die ‚Lese-Eule‘ nun digital geworden ist.“ Das Sozialdezernat trägt mit rund 60.000 Euro vier Fünftel des Etats der „Lese-Eule“. Mitveranstalter sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Stadtbücherei Frankfurt und das Stadtschulamt. Schirmherrin der „Lese-Eule“ ist seit 2006 Bettina von Bethmann. Sie sagt: „Das Projekt ‚Lese-Eule‘ ist ein Lobgesang auf das Lesen. Es lockt die kleinen Persönlichkeiten, Bücher als Freunde zu gewinnen, die ihnen neue Welten eröffnen.“

Birkenfeld selbst bedeutet die „Lese-Eule“ sehr viel: „Nach einem Besuch der ‚Lese-Eule‘ mit meiner Mutter habe ich meinen Wunschzettel ans Christkind geschrieben. Die ausgewählten Bücher lagen dann zu meiner großen Freude tatsächlich unter dem Weihnachtsbaum. Aber noch besser: Später habe ich gemerkt, dass mir auch Eltern, Großeltern und Freunde Bücher aus der ‚Lese-Eule‘-Ausstellung geschenkt haben, und so gingen meine Wünsche alle in Erfüllung.“

Online-Lesungen im Rahmen der „Lese-Eule“ finden noch bis Freitag, 20. November, statt. Ab Mittwoch, 11. November, steht ein QR-Code auf der Seite http://www.kinderkultur-frankfurt.de bereit. Damit gelangt man zu einem Quiz, das man auf dem Handy spielen kann. Außerdem stellen 14 Frankfurter Schüler je eines der Bücher pantomimisch dar; die Video-Clips der Pantomimen finden sich auch auf der Website. Wer von drei Antworten die richtige errät, kann die Lösung bis Mittwoch, 30. Dezember, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einsenden. Zu gewinnen gibt es – natürlich – Bücher, einen Eintracht-Rucksack sowie Eintrittskarten für den Opel-Zoo.

Foto: Jugenddezernentin Birkenfeld: Bastelmaterialen der ‚Lese-Eule‘ stehen zum Abholen bereit. Foto: Stadt Frankfurt/Sozialdezernat



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