Eigenes Personal statt Fremddienstleistung, trotz Corona-Schließungen und Kurzarbeit

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Trotz erschwerter Pandemiebedingungen gab es in der Sommersaison 2020 eine wegweisende strategische Veränderung in der Personalpolitik der Frankfurter BäderBetriebe.

Statt fehlende Arbeitskräfte mit Fremddienstleistern aufzustocken, setzte das Unternehmen wieder auf eigenes Personal. Jetzt, mitten in der zweiten Phase von scharfen Corona-Beschränkungen und trotz geschlossenen Schwimmbäder und Kurzarbeit, verkünden die Frankfurter Bäder wieder erfreuliche Nachrichten. Denn in den Bereichen „Wasseraufsicht“ und „Kasse“ wurden insgesamt 50 zum Jahresende auslaufende Verträge wiederholt, bis Ende September 2021 verlängert. Weitere 7 frisch ausgebildete Fachangestellten für Bädebetriebe konnten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Stadtrat Markus Frank hält diese Entwicklung für zukunftsorientiert. “Wir haben in Frankfurt eine gute Bäderstruktur und arbeiten kontinuierlich daran, die Qualität der dortigen Dienstleistungen zu verbessern. Dies funktioniert nach unseren Erfahrungen langfristig dann am besten, wenn sich die Mitarbeitenden stark mit ihrem Unternehmen identifizieren“, sagt der Sportdezernent. „Mitarbeitende, die bei einem städtischen Unternehmen direkt angestellt sind, identifizierten sich in der Regel in ganz besonderem Maß mit ihrer Arbeit“, erklärt der Geschäftsführer der BäderBetriebe Dr. Boris Zielinski. Besonders erfreut über dieses positive Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung äußert sich der Betriebsratsvorsitzender Armin Vessali: „Mit dieser Weiterbeschäftigungsmaßnahme wurde unseren betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine große Sorge in der Corona-Krise genommen.“

Bereits vor der Coronakrise starteten die BäderBetriebe eine innovative Kampagne zur Personalgewinnung und konnten damit neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rekrutieren, um die durch Corona gestiegenen Anforderungen für eine sichere Freibadesaison zu erfüllen. Dass aktuell trotz des 2. Lockdowns insgesamt 57 Beschäftigten eine sichere Arbeitsperspektive geboten werden kann, ist eine Mut machende Botschaft in diesen Zeiten, darin sind sich Stadtrat Markus Frank, Geschäftsführer Boris Zielinski und Betriebsratsvorsitzender Armin Vessali einig.



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