Das Universitätsklinikum Frankfurt begrüßt Birgit Roelfsema als neue Pflegedirektorin im Vorstand. Sie startet zum 01. Januar 2021 auf ihrer neuen Position und löst den scheidenden Pflegedirektor Roland Failmezger ab. Ihr erstes Ziel: Dazu beitragen, die Coronapandemie zu bewältigen und weiterhin eine adäquate Patientenversorgung zu garantieren.
Zum Jahreswechsel heißt das Universitätsklinikum Frankfurt Birgit Roelfsema als Vorstandsmitglied willkommen. Mitten in der Zeit anhaltender Herausforderungen durch die Coronapandemie wechselt die 43-Jährige vom Universitätsklinikum Würzburg nach Frankfurt. Sie betont: „Ich bedanke mich für die Chance, meine Vorstellungen und Ideen für die universitätsmedizinische Pflege einbringen und umsetzten zu können. Ich freue mich, meine bisherigen Erfahrungen hier in Frankfurt anwenden und ausbauen zu können. Die professionelle Pflege und Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sind ein zentraler Grundbaustein für den erfolgreichen Klinikalltag. Hier möchte ich ansetzen, um unseren heutigen und zukünftigen Kolleginnen und Kollegen Raum für Entwicklung zu geben.“
Aktuelle und zukünftige Schwerpunkte Birgit Roelfsema freut sich, das Universitätsklinikum bei der Bewältigung der Coronapandemie in den nächsten Monaten engagiert zu unterstützen. Wichtig ist, die Patientenversorgung in bisweilen angespannten Lagen sicherzustellen und gleichzeitig für alle beteiligten Mitarbeiter einen sicheren, reibungslosen Arbeitsalltag zu garantieren. Zudem möchte sie das Universitätsklinikum auch langfristig als attraktiven Arbeitgeber in der Pflege sichtbar machen und weiterhin die Beschäftigten durch ein attraktives Arbeitsumfeld für deren Tätigkeiten begeistern.
Birgit Roelfsema schätzt die Chancen, die das Pflegeberufegesetz der Bundesregierung von 2017 eröffnet hat. Es sichert eine zukunftsfähige und qualitativ hochwertige Pflegegrundausbildung für Deutschland. Die dort verankerten Entwicklungsmöglichkeiten für alle – von der Pflegefachfrau/-mann bis zur akademisierten Pflegekraft – möchte Birgit Roelfsema weiterentfalten und so auch die Nachwuchsförderung sicherstellen. Die Stärkung der Pflege steht folglich an erster Stelle. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen durch Fortbildungsangebote die Möglichkeit erhalten, sich fortwährend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Medizintechnik weiterzubilden. Neue Errungenschaften können so unmittelbar im Arbeitsalltag angewendet werden. Ziel sei es laut Birgit Roelfsema, den Arbeitsalltag der Pflegekräfte zu entlasten, indem Abläufe stets den modernsten Standards entsprechen und innovativ gestaltet werden.
Vita: Qualifikationen und Erfahrungen Die Diplompflegewirtin absolvierte ab 1997 ihre Ausbildung im Juliusspital Würzburg sowie anschließend an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Nach Beendigung ihrer Ausbildung war sie am Universitätsklinikum Würzburg als Gesundheits- und Krankenpflegerin und nach dem Studium als Mitarbeiterin der Abteilung Strategie und Organisationsentwicklung tätig. In den Jahren 2010 bis 2012 übernahm sie bei einem der größten Wohlfahrtsverbände in Unterfranken die Leitung des Bereichs der Sozialpsychiatrischen Hilfen. Bis August des letzten Jahres war sie dann stellvertretende Pflegedirektorin und Klinikpflegedienstleitung am Universitätsklinikum Würzburg. Im Herbst übernahm sie dort die Pflegedirektion kommissarisch.
Dank an Roland Failmezger Roland Failmezger verabschiedet sich nach jahrelangem erfolgreichen Dienst vom Universitätsklinikum Frankfurt in den Ruhestand. Der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende Prof. Jürgen Graf bedankt sich bei seinem Vorstandskollegen für dessen langjährigen Einsatz zum Wohle der Patientinnen und Patienten, Beschäftigten und des Hauses. „Wir wünschen ihm alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt und beste Gesundheit.“
Für das neue Jahr sieht Prof. Graf den frischen Perspektiven und dem Start von Birgit Roelfsema entgegen: „Ich freue mich sehr auf die kommende Zusammenarbeit mit Frau Roelfsema und die Integration ihrer bisherigen Erfahrungen und Qualifikationen in die Pflegekompetenz unseres Hauses. Wir sind froh über ihre Unterstützung in diesen herausfordernden Zeiten.“