Neue Broschüre: Frankfurt als Einwandererstadt

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Frankfurt wächst und verändert sich. Das gilt auch für das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) – mit inzwischen 60 Mitarbeitenden und einem eigenen Kompetenz- und Kulturzentrum, dem stadtRAUMfrankfurt.

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Jetzt geht das AmkA mit neuem Informationsmaterial an den Start. Es präsentiert einen Blick auf die Realität unserer Stadt als Einwanderungsgesellschaft und gibt einfach zugängliche Informationen zu allen Themen rings um Diversität und Antidiskriminierung.

Integrationsdezernentin Sylvia Weber sagt: „Wir brauchen eine Integrations- und Vielfaltspolitik, die konkrete Angebote macht, Informationen bereitstellt, Austausch und Meinungsbildung sichtbar voranbringt. Mit seinen neuen Ressourcen und Möglichkeiten ist das AmkA mehr als ein Fachamt, es ist auch eine Servicestelle, ein zentraler Ort in unserer Stadt und stadtweit eine Begleitung für Themen und Menschen. An seinem neuen Standort arbeitet das AmkA Tür an Tür mit anderen Organisationen und mit all denen, die unser Haus wechselnd nutzen. Das zeigt die Richtung, die wir weitergehen müssen: mitten drin im Alltag, nah dran an den Problemen.“

„So sind auch unsere neuen Informationsmaterialien angelegt: Sie sollen flexibel sein, schnell zu aktualisieren, direkt zu erfassen und vor allem nützlich“, sagt Amtsleiter Armin von Ungern-Sternberg.

In einer Mappe können künftig alle Interessierten relevante Informationen selbst zusammenstellen, für sich oder für andere und zum Weitergeben: Angebote des AmkA, aber auch Tipps und Hintergrundmaterialien, jeweils auf nicht mehr als zwei Seiten. „Wir stellen auf diesen Infoblättern nicht unsere Arbeit dar, sondern das, was Menschen konkret von unserer Arbeit haben“, sagt von Ungern-Sternberg. Ergänzt wird die neue Kommunikationslinie des AmkA durch zunehmende Online-Angebote.

Zu Anfang wirft das AmkA auf rund 30 Seiten einen Blick auf Frankfurt – so wie es ist: eine lebendige, moderne, aber auch kleinräumige Stadt, von Einwanderung geprägt und voller Unterschiede, auch an Chancen.

Weber sagt: „Unsere Stadt hat viel Potenzial, gerade weil so viele unterschiedliche Menschen hier leben. Aber es gibt auch Ungleichheit. Es gibt Benachteiligung und Rassismus. Wir dürfen Vielfalt daher nicht romantisieren oder einfach nur als Realität zur Kenntnis nehmen. Politik bedeutet vielmehr, diese Realität so zu gestalten, dass alle gleichermaßen etwas davon haben. Das ist unsere Aufgabe für die nächsten Jahre: Wir müssen aktiv werden für Chancengleichheit – in Bildung, Erwerbsleben und im Alltag. Es braucht eine Integrations- und Vielfaltspolitik, die bereit ist, nicht nur darüber zu sprechen, sondern auch zu investieren. Eine moderne Integrations- und Vielfaltspolitik ‚integriert‘ nicht, sondern will, dass es gerechter zugeht für alle. Dazu leistet das AmkA Beiträge und darüber werden wir weiter informieren, Schritt für Schritt.“

Die Informationsmaterialien können per E-Mail beim AmkA an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden und sind unter http://www.amka.de/publikationen abrufbar. Sie werden monatlich ergänzt.

Foto: Neues Informationsmaterial des AmkA in einer Mappe. Foto: Stadt Frankfurt/AmkA



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