Integrationsdezernentin Weber zum buddhistischen Vesakh-Fest

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Das Vesakh-Fest ist der höchste gemeinsame buddhistische Feiertag. Buddhistinnen und Buddhisten weltweit gedenken der spirituellen Geburt des historischen Buddha Gautama, seiner Erleuchtung und seines Todes sowie dem Ende der Reinkarnation und seiner Verwirklichung des Nirvana.

In den meisten buddhistischen Traditionen wird das Fest zum Vollmond im Monat Mai gefeiert. Dieser ist in Frankfurt am Mittwoch, 26. Mai. In Frankfurt gibt es 15 buddhistische Gemeinden.

Integrationsdezernentin Sylvia Weber würdigt die Bedeutung des Vesakh-Festes für die Stadt: „Das Vesakh-Fest ist ein gemeinsames Fest für Millionen Gläubige weltweit, über alle Strömungen und Traditionen des Buddhismus hinweg. Solche Anlässe der Verbundenheit sind in diesen Zeiten einer weltweiten Pandemie von besonderer Bedeutung.

In den Frankfurter Gemeinden und Zentren haben Sie sich der schwierigen Situation entgegengestellt. Sie haben Online-Veranstaltungen angeboten, mit Themen, die für viele Menschen gerade jetzt so wichtig sein können: Achtsamkeit, Selbstreflexion, innere Einkehr. All das sind Fragen und Themen, die nicht nur für Sie, sondern für alle Menschen in der Stadt wichtig sind. Ihre Gemeinden sind ein Teil Frankfurts und Ihre Gedanken und Ihr Engagement bereichern unsere Stadt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, trotz aller Einschränkungen, ein frohes und gesegnetes Vesakh-Fest! Passen wir weiterhin gut aufeinander auf!“

In den meisten buddhistischen Traditionen wird das Fest zum Vollmond im Monat Mai gefeiert, den auch die UN als Datum für Vesakh nimmt, aber es gibt Unterschiede zwischen den verschiedenen buddhistischen Schulen. Im südostasiatischen Theravada-Buddhismus und in Japan wird das Fest nach einem lunisolaren Kalender früher gefeiert, in diesem Jahr schon im April. In China und in Taiwan wird es am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. In der tibetischen Tradition heißt das Fest nicht Vesakh, sondern Saka Dawa Düchen und wird am 15. Tag des Saka Dawa Monats begangen, der in diesem Jahr auf den 26. Mai fällt.

Zu den bekanntesten Strömungen des Buddhismus gehören die Theravada-Tradition in Südostasien und verschiedene Richtungen des sogenannten Mahayana wie die Reines Land-Traditionen vor allem in Ostasien, Ch‘an in China und Zen in Japan sowie der Vajrayana-Buddhismus, der im tibetischen Kulturraum vorherrscht. Alle diese Richtungen sind auch in Frankfurt vertreten.



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