Jochen Ditschler: Engagiert für die einheitliche Behördennummer

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Noch nie war die Telefonnummer 115 so gefragt wir im vergangenen Jahr: Bundesweit wurden 2020 rund 3,5 Millionen Gespräche über die einheitliche Behördennummer geführt, die vor zehn Jahren in den Regelbetrieb gestartet ist. Dieser Rekord wurde bei der bundesweiten Teilnehmerkonferenz genannt, an der aus Frankfurt am Main unter anderem Jan Schneider, Dezernent für Bürgerservice, und Jochen Ditschler, Leiter des Servicecenters 115, teilnahmen.

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Das Frankfurter Servicecenter hat mit hohen Anrufzahlen einen großen Anteil an der Entwicklung. „Gerade in Corona-Zeiten ist die Bedeutung der Hotline besonders deutlich geworden“, sagte Schneider. „Trotz der vielfältigen Online-Angebote schätzen viele Bürgerinnen und Bürger nach wie vor die persönliche Auskunft am Telefon. Die 115 gibt der Verwaltung ein freundliches Gesicht.“

In Frankfurt am Main werden die unter der 115 eingehenden Anrufe im Servicecenter im Gallus entgegengenommen. Dessen Leiter Jochen Ditschler wurde bei der Teilnehmerkonferenz für sein langjähriges Engagement in Sachen Behördennummer ausgezeichnet. „Seine ruhige, unaufgeregte, humorvolle und stets fundierte Art haben in den letzten zwei Jahren zu herausragenden Ergebnissen im 115-Verbund beigetragen“, würdigte Ernst Bürger, Leiter der Abteilung „Digitale Verwaltung, Steuerung OZG“ im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Ditschlers Verdienste. Stadtrat Schneider ergänzt: „Jochen Ditschler steht stellvertretend für ein leistungsfähiges Team, das täglich beweist, wie ein freundlicher und kompetenter Bürgerservice auch in schwierigen Zeiten gewährleistet werden kann.“

Die Stadt Frankfurt ist in den Gremien der 115 weiterhin an führender Stelle vertreten: Neu gewählt in den 115-Lenkungsausschuss auf kommunaler Ebene wurde Oliver Becker, Leiter des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen, bei dem das 115-Servicecenter angesiedelt ist. Jochen Ditschler wirkt auch in den nächsten beiden Jahren in der Zentralen Arbeitsgruppe mit.

Mit der Behördennummer 115 haben Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen einen direkten Draht zu den Behörden in Deutschland, unabhängig davon, welche Verwaltungsebene zuständig ist. Die 115 startete 2009 als Pilotprojekt mit einer Handvoll Kommunen; Frankfurt am Main stieß bereits im März 2010 dazu. Heute sind über 550 Kommunen, 14 Länder sowie die Bundesverwaltung mit über 80 Behörden Teil des 115-Verbundes.

Das Frankfurter 115-Servicecenter im Gallus ist Kontaktstelle für 1,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger in rund 40 Kommunen im erweiterten Rhein-Main-Gebiet, unter anderem auch für die Stadt und den Kreis Offenbach. Die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicecenters führten im vergangenen Jahr rund 330 000 Telefonate – das ist gegenüber 2019 eine Steigerung um rund 50.000 Gespräche. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. „Dem Ziel, die 115 zum bevorzugten Zugang zur Stadtverwaltung zu machen, sind wir ein gutes Stück nähergekommen“, betonte Schneider.

Foto: Jochen Ditschler, Stadtrat Schneider und Staatssekretär Stefan Heck am 10. Juli 2019 im Frankfurter Servicecenter 115. Foto: Stadt Frankfurt/Andrea Gold



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