Bundeswehr-Einsatz zur Kontaktnachverfolgung wird verlängert

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Es ist für das Gesundheitsamt nach wie vor eine große Herausforderung – die Kontaktnachverfolgung bei Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Bundeswehr wäre das kaum zu leisten.

Entsprechend groß ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass der Mitte Oktober ausgelaufene Einsatz um mindestens vier Wochen verlängert wurde. Den entsprechenden Hilfeantrag hat Oberbürgermeister Peter Feldmann jetzt unterschrieben.

„Die schrittweise Lockerung der strengen Corona-Regeln darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gefahr noch nicht gebannt ist“, sagte das Stadtoberhaupt. „Eine Inzidenz von knapp unter 100 ist nichts, worauf wir uns ausruhen dürfen. Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir zweigleisig fahren. Mehr Menschen von der Impfung überzeugen und Infektionsketten früh unterbrechen – mit dieser Doppelstrategie gebieten wir dem Virus Einhalt.“

Feldmann dankte den Soldatinnen und Soldaten für ihren Beitrag, durch den eine Überlastung des Gesundheitsamts vermieden werden könne: „Ich bin der Bundeswehr sehr dankbar, dass sie uns als Stadt in dieser Situation nicht im Regen stehen lässt. Das ist alles andere als selbstverständlich, und in der momentanen Lage eine große Erleichterung. Sie hilft damit Infektionsketten zu unterbrechen und die Schwächsten zu schützen“, sagte Feldmann.

Die Bundeswehr ist – mit kurzer Unterbrechung – seit einem Jahr im Frankfurter Gesundheitsamt im Einsatz. Das Kontingent umfasst derzeit 21 Soldatinnen und Soldaten, die im Drei-Schicht-System eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung sicherstellen.

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