Der Lift kommt auf halber Strecke zum Stehen, und während die Temperatur steigt und der Sauerstoffgehalt sinkt, läuft die Zeit gegen die beiden Fahrstuhlinsass:innen. Einziger Außenkontakt ist eine ominöse Stimme, die Befehle erteilt und den Druck auf Blau und Schwarz erheblich erhöht, bis die Situation eskaliert. Hilfe ist von außen jedenfalls keine zu erwarten.

Die Fahrstuhlfahrt in die oberste Etage des Kapitals wird immer wieder durch die fiktive Figur des Autors unterbrochen, der die Ereignisse scharfzüngig kommentiert. Nis-Momme Stockmanns »Das Gesicht des Bösen« ist eine bitterböse Komödie über die Finanzwelt und ihre zersetzenden Mechanismen. Regie führt Lea Gockel, die mit dieser deutschsprachigen Erstaufführung debütiert.

Regie Lea Gockel Bühne Devin McDonough Kostüme Cosima Winter Musik, Sounds und Komposition Niels Lanz Dramaturgie Julia Weinreich Licht Ellen Jaeger mit Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Fridolin Sandmeyer

Deutschsprachige Erstaufführung am 3. Dezember 2021, 20.00 Uhr, Kammerspiele.

De nächsten Vorstellungen: 04./ 17./ 20. Dezember um 20.00 Uhr

Bitte um Beachtung:
Auf Basis neuer Verordnungen des Landes Hessen treten ab Donnerstag, 25. November neue Regelungen in Kraft. Die Städtischen Bühnen Frankfurt werden ab diesem Tag das Optionsmodell 2G+ anwenden. Zutritt haben dann nur geimpfte oder genesene Personen mit tagesaktuellem Schnelltest (24 Stunden gültig).

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