Das Unternehmen will künftig regelmäßig über Ziele, Entwicklungen und Fortschritte bei der unternehmerischen Nachhaltigkeit berichten.

Für ein Busunternehmen wie die ICB ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil des Geschäftszwecks. Denn in den über 200 Fahrzeugen, die die ICB jeden Tag in den Frankfurter Stadtverkehr einsteuert, sind die zahlreichen Fahrgäste umweltfreundlich unterwegs. Die ICB will ihre Energiebilanz aber weiter verbessern. Frankfurts Mobilitätsdezernent und ICB-Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Majer erklärt in seinem einleitenden Statement: „Unser Frankfurter Busunternehmen, die In-der-City-Bus GmbH, ist ein wichtiger Partner beim Wandel des Stadtverkehrs zu einer besseren, CO2-freien und damit zukunftsfähigen Mobilität. Als ÖPNV-Dienstleister unserer Stadt bringt die ICB alle Grundvoraussetzungen für den Umbau der Busflotte auf E-Antriebe mit – das belegt der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht.“

Sozial, ökologisch, ökonomisch

Der erste Bericht der ICB zum Thema Nachhaltigkeit ist eine Bestandsaufnahme. Es werden Entwicklungen und Ziele in den drei Kernbereichen soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit aufgezeigt. Im Kapitel „Soziale Nachhaltigkeit“ werden Personalkennzahlen sowie soziale Aspekte wie Frauenanteil, Vielfalt, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, beleuchtet. „Unser Ziel ist es, unseren Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Dazu gehören für uns eine sichere Arbeitsumgebung, Arbeitsplatzsicherheit und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld“, sagt ICB-Geschäftsführerin Stephanie Schramm. Besonders wichtig ist für sie als Verantwortliche für Personal und Betrieb das gute Zusammenwirken aller Bereiche; sie erklärt: „In einem Busunternehmen kann eine Person allein wenig bewegen, hier zählt das Miteinander. Bei der ICB arbeiten Menschen aus etlichen verschiedenen Herkunftsländern ganz selbstverständlich zusammen in einem Team. Toleranz, Vielfalt und Chancengleichheit sind Teil unserer DNA.“

Das Kapitel „Ökologische Nachhaltigkeit“ dokumentiert die betrieblichen Verbrauchsdaten von zwei ICB-Standorten, berichtet über die aktuelle Busflotte und die bereits 2018 gestartete Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe. Die ICB ist vorbereitet auf die technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die mit dem Umbau zum vollelektrischen Verkehrsunternehmen einhergehen. „Schon jetzt erfüllen unsere Busse hohe Abgasnormen, doch unser Ziel ist es, durch den Einsatz alternativer Antriebe Emissionen weiter zu senken. Der Technologiewechsel auf emissionsfreie, geräuscharme, mit Strom und Wasserstoff betriebene Busse ist in vollem Gange und der wachsende Anteil elektrischer Antriebe verbessert unsere Klimabilanz weiter“, erläutert ICB-Geschäftsführer Christian Schaefer, dessen Verantwortungsbereiche bei der ICB Technik und kaufmännische Angelegenheiten sind. Der Bericht zeigt: Heute sind mit 16 E-Bussen knapp 8 Prozent des 215 Fahrzeuge starken Fuhrparks elektrisch und damit klimaneutral unterwegs. Gemäß den Planungen wird der Anteil der E-Busse bereits 2025 mit 88 E-Bussen bei 40 Prozent liegen. Im Jahr 2022 wird die ICB neben Nachtladern auch Wasserstoffbusse einsetzen, die an einer betriebseigenen Wasserstofftankstelle betankt werden. Im Elektrifizierungskonzept der Stadt Frankfurt am Main ist festgeschrieben, dass die komplette Frankfurter Busflotte bis 2030 auf alternative Antriebe umgestellt wird. „Wir tun alles dafür, dieses Ziel zu erreichen – und gleichzeitig im Sinne des Gemeinwohls zu wirtschaften“, sagt Schaefer. Denn natürlich impliziere ein nachhaltig geführtes Unternehmen auch, dass mit verfügbaren Mitteln gut gewirtschaftet wird. Im Kapitel „Ökologische Nachhaltigkeit“ legt die ICB wirtschaftliche Kennzahlen vor und weist die getätigten und geplanten Investitionen insbesondere in den Ausbau der E-Busflotte aus.

Gute Unternehmensführung und nachhaltige Prozessausrichtung

Die ICB folgt der Richtlinie guter Unternehmensführung und -kontrolle der Stadt Frankfurt am Main, dem Public Corporate Governance Kodex (PCGK). Die Geschäftsführung evaluiert kontinuierlich Verbesserungspotenziale in den Bereichen Fahrdienst, Fuhrpark, Instandhaltung und Verwaltung und stößt deren Umsetzung an. Die nächsten großen Projekte sind die Integration der Wasserstofftechnologie nebst Wasserstofftankstelle, der Umzug des ICB-Betriebshofs vom Römerhof am Rebstockgelände an einen neuen Standort, die Vorbereitung des Betriebshofs in der Flinschstraße für die Elektromobilität sowie die Digitalisierung und Automatisierung von administrativen Prozessen. Der nächste Bericht soll bereits 2023 die weitere Entwicklung der ICB in puncto Nachhaltigkeit dokumentieren.

Der Bericht „Nachhaltigkeit bei der ICB (2020/2021)“ erscheint aus Gründen der Nachhaltigkeit ausschließlich in elektronischer Form. Er ist abrufbar unter ICB-Nachhaltigkeitsbericht_2020_2021.pdf (icb-ffm.de)


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