Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Ina Hartwig, hat die Nachricht von seinem Ableben mit großer Betroffenheit aufgenommen und spricht seinen Angehörigen im Namen der Stadt Frankfurt ihre tief empfundene Anteilnahme aus: „Mit großer Erschütterung habe ich von dem plötzlichen Tod von Uwe Rosenfeld erfahren. Ich kenne ihn aus seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer des Fischer Verlages, den er mit einem enormen Engagement, einer ungebrochenen Leidenschaft fürs Buch und großer Souveränität selbst durch schwieriges Fahrwasser gelotst hat. Uwe Rosenfeld stand auch immer für die Buch- und Literaturstadt Frankfurt, der er bis zu seinem viel zu frühen Tod verbunden war. Er wird sehr fehlen.“
Der 1956 in Emden/Ostfriesland geborene Rosenfeld war gelernter Buchhändler und promovierter Philosoph und arbeitete von 1986 bis 2000 als Handelsvertreter für Fischer, um dann als Vertriebsleiter in die Frankfurter Zentrale zu wechseln. Ab 2004 war er Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb. Ab 2015 übernahm er übergeordnete Tätigkeiten in den Holtzbrinck Buchverlagen, als Chief Marketing Officer und zuletzt in beratender Funktion. Ende 2019 verließ Rosenfeld das Unternehmen und arbeitete seitdem als Coach.