Lufthansa begibt Wandelanleihe in Höhe von 600 Millionen Euro

Wirtschaft
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Die Deutsche Lufthansa AG hat erfolgreich eine nicht nachrangige und unbesi­cherte Wandelanleihe mit einem Gesamtvolumen von 600 Millionen Euro bege­ben (die „Anleihe“).

Die Anleihe mit einer Stückelung von 100.000 Euro wird mit 2,0 Prozent pro Jahr verzinst. Die Emission war mehr als 6-fach überzeichnet. Damit stärkt Lufthansa ihre Liquidität. Zum 30. September verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 10,1 Milliarden Euro (ein­schließlich nicht abgerufe­ner Mittel aus den Stabilisierungspaketen in Deutsch­land, der Schweiz, Österreich und Belgien).

„Die Transaktion beweist, dass Lufthansa trotz der Corona-Pandemie weiterhin Zugang zu attraktiven Finanzierungen hat und unterstreicht das Vertrauen in Lufthansa als Kreditnehmer sowie die gute internationale Reputation des Kon­zerns. Sie ist ein weiterer erfolgreicher Schritt zur Refinanzierung bestehender Ver­bindlichkeiten und der staatlichen Stabilisierungspakete“, sagt Wilken Bormann, Executive Vice President Group Finance der Lufthansa Group.

Sofern sie nicht zuvor umgewandelt wurden, werden die Anleihen am 17. Novem­ber 2025 zu ihrem Nennwert zurückgezahlt. Investoren haben zudem die Möglich­keit, die An­leihe in neue und/oder bestehende Namensaktien der Lufthansa AG zu wandeln. Der anfängliche Wandlungspreis wurde auf 12,96 Euro festgelegt, was einer Wand­lungsprämie von 40,0 Prozent über dem Referenzaktienkurs von 9,2545 Euro entspricht.

Das Unternehmen hat sich verpflichtet, innerhalb eines Zeitraums von 90 Kalen­dertagen nach der Abwicklung des Angebots keine Aktien oder aktiengebundenen Wertpapiere anzubieten und vorbehaltlich üblicher Ausnahmen keine Transaktio­nen mit ähnlichen wirtschaftlichen Auswirkungen zu tätigen.



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