Gameplaces plug & play Entwicklerstipendium startet Pilotphase

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In den Räumen von Deck13 Interactive ist am Montag, 22. Februar, das im Dezember 2020 angekündigte Gamepelaces plug & play Entwicklerstipendium (G2PE) gestartet. Norn, Masters of Ragnarok und Market Thief sind die ersten Projekte, die im Rahmen des G2PE gefördert werden.

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In einem drei- bis sechsmonatigen Intensiv-Coaching werden die Teams bei der Realisierung ihrer Spiele durch Branchenexperten inhaltlich und finanziell unterstützt. Das Entwicklerstipendium für Start-ups wird von der Wirtschaftsförderung Frankfurt, dem hessischen Wirtschaftsministerium im Rahmen der Strategie Digitales Hessen, der Geschäftsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft und der game-area-Hessen getragen.

„Das Konzept, über finanzielle Hilfen und gezielte Coachings die Professionalisierung des Branchen-Nachwuchses zu stärken, hat mich rundum überzeugt“, sagt Wirtschaftsdezernent Markus Frank. „Frankfurt setzt damit ein Zeichen und baut seine Attraktivität als Standort für Games-Unternehmen und junge Kreative weiter aus.“ Für die Pilotphase ausgewählt wurden die Projekte Norn, Masters of Ragnarok – eine Mischung aus Trading-Card-Game und Echtzeit-Strategiespiel – und Market Thief, ein 3rd-Person-3D-Platformer. Neben finanziellen Zuschüssen werden den vier- beziehungsweise fünfköpfigen Teams bis zu sechs Monate lang Mentoren vom Entwicklerstudio Deck13 und weitere Branchenexperten zur Seite gestellt.

Als Unternehmenspate unterstützt Deck13 durch seine Erfahrung bei der Entwicklung und Vermarktung von zahlreichen erfolgreichen Game-Titeln und stellt den Stipendiatinnen und Stipendiaten zudem die Infrastruktur in Form von Räumen und Arbeitsmitteln zur Verfügung. Jan Klose, Geschäftsführer von Deck13, freute sich, die Teilnehmer im Büro im Westend zu begrüßen: „Gerade die Pilotphase gibt uns die Möglichkeit, das G2PE weiterzuentwickeln und gezielt an die realen Bedürfnisse und strukturellen Herausforderungen von jungen Unternehmerinnen anzupassen. Davon profitieren sowohl die Stipendiatinnen und Stipendiaten als auch die Initiative selbst.“

Die praxisorientierte und fundierte Unterstützung liegt auch Prof. Martin Leissler, verantwortlich für Game Development am Steinbeis Institut, besonders am Herzen. Das Steinbeis Institut spielt eine zentrale Rolle im Akzeleratoren-Programm und coacht die Teams mit besonderem Augenmerk auf das Projektmanagement, also eine realistische Planung zur Erreichung der Projektziele, Definition und Abnahme von Milestones in Zusammenarbeit mit Deck13. „Viele studentische Projekte haben ein enorm hohes Innovationspotenzial, können aber selten bis zur Marktreife entwickelt werden, da den jungen Studierenden-Teams die Mittel und das Know-how fehlen, ihre Games selbstständig in die nächste Phase der Entwicklung zu führen. Genau hier setzt G2PE an und unterstützt mit konkreten Mitteln und Maßnahmen“, sagt Leissler.

Wilhelm Weber, Vorstand der gamearea-Hessen, blickt in die Zukunft: „Durch die involvierten Partner verfügt das G2PE über konzentriertes Branchen-Know-how und starkes Momentum. So wie wir aktuell aufgestellt sind, bin ich zuversichtlich, dass wir die Bewerbungsphase für die nächsten Projekte noch in diesem Jahr starten können.“

Das Gameplaces plug & play Entwicklerstipendium (G2PE) ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Frankfurt, des hessischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen der Strategie Digitales Hessen, der Geschäftsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft und der gamearea-Hessen. Wann und unter welchen Voraussetzungen Bewerbungen für eine spätere Teilnahme möglich sind, wird nach Evaluierung des im Dezember 2020 gestarteten Pilotprojektes bekannt gegeben. Für das Stipendiuem können sich Games Start-ups bewerben, die sich Ressourcen und Hilfestellung wünschen, um ihre Projekte umzusetzen. Sie können sich mit einem Konzept, Prototyp oder einer ersten spielbaren Version ihres Games für das Akzeleratoren-Programm bewerben. Unterstützt werden ausgewählte Projekte bis zu sechs Monate lang durch finanzielle Zuschüsse, eine geeignete Infrastruktur in Form von Arbeitsplätzen und Arbeitsmaterialien, Mentoring durch ein erfahrenes Game-Studio und Coaching bei der Planung, Durchführung und Abnahme der Projekte. Koordiniert wird das G2PE durch die gamearea-Hessen.

Foto: Jan Klose (Deck 13), Stadtrat Markus Frank, Christian Hoppenstedt (Gamearea-Hessen), Jan Dolle (Game Norm), Martin Leissler (Steinbeis), Julia Büttner (Game Market Thief) und Oliver Schwebel (Wirtschaftsförderung Frankfurt). Foto: Stadt Frankfurt/Bernd Kammerer

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