Fahnder der Bundepolizei vollstreckten am Wochenende zwei Haftbefehle am Flughafen Frankfurt. Am 29. Mai nahmen Bundespolizisten einen 55-jährigen Iren bei seiner Ankunft aus dem Emirat Bahrain fest. Die Justizbehörden in Belarus suchten seit 2017 unter anderem wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung mit einem internationalen Haftbefehl nach dem Mann. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm 15 Jahre Gefängnis. Er sitzt nun in Auslieferungshaft.

Am 28. Mai hatte es die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt mit einer besonders renitenten Frau zu tun. Eine russische Reisende war im Vorfeld ihres Fluges nach Male/ Malediven herablassend, beleidigend und aggressiv gegenüber dem Flughafenpersonal aufgetreten. Da die 31-Jährige ihr Verhalten nicht änderte, entschied das Luftfahrtunternehmen, sie nicht zu befördern. Daraufhin rastete die Frau nun völlig aus, zog ihre Schuhe mit massiver Holzsohle aus und schlug damit auf das Schalterpersonal ein.

91 Polizeimeisterinnen und -meister sowie 5 Polizeikommissarinnen und -kommissare leisteten am 23. März im Beisein ihrer Dienstvorgesetzten ihren Diensteid auf das Grundgesetz. Bereits seit Anfang März versehen sie ihren Dienst am größten Verkehrsflughafen Deutschlands. Kerstin Kohlmetz, Präsidentin der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt als wichtigen Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur: "Egal ob Pandemie, die Evakuierung von 4.500 Afghanen aus Kabul, die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal oder die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine: Wir sind da, wenn es darauf ankommt und leisten - über unsere ureigensten Aufgaben hinaus - einen wesentlichen Anteil zur Bewältigung dieser Lagen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich, die am Flughafen Frankfurt u.a. in der Fluggastkontrolle und in der Personal- und Warenkontrolle tätig sind, zum Streik am Dienstag, dem 15. März auf. Der Streik wird um 2.00 Uhr beginnen und um 23.00 Uhr wieder enden.

Die Bundesanwaltschaft hat am Freitag (11. März 2022) aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters beim Bundesgerichtshof vom 29. November 2021 die deutsche Staatsangehörige Monika K. bei ihrer Einreise am Flughafen Frankfurt am Main durch Beamte der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Hagen festnehmen lassen. Die Beschuldigte ist der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 StGB, § 129b Abs. 1 Sätze 1 und 2 StGB) dringend verdächtig.

Am Freitag, den 25. Februar 2022, kontrollierten Polizeibeamte im Bereich des Frankfurter Flughafens mehrere Personen, die mutmaßlich beabsichtigten, im Bereich der Landebahn Nordwest Luftballons in die Höhe steigen zu lassen. Die Störaktionen konnten jedoch von der Polizei unterbunden werden. Gegen 07:45 Uhr stellten Einsatzkräfte im Bereich "Am Südpark" zwei Männer und eine Frau fest, die ein Bündel mit gasgefüllten Luftballons mit sich führten.

Am Mittwoch kam es im Bereich von Zufahrten zum Gelände des Frankfurter Flughafens zu einer spontanen Blockadeaktion. Eine Aktivistin fixierte dabei ihre Hand mit Superkleber auf dem Asphalt. Die Polizei nahm mehrere Personen in Gewahrsam. Gegen 07:30 Uhr stellte die Polizei die erste Personengruppe an der Fußgängerbrücke "Kirchschneise", die über die BAB 5 führt, fest.

Am 28. Februar beginnt am Frankfurter Flughafen die letzte Bauphase der Sanierung der Überführung der Hochstraße auf die Bundesstraße 43. Voraussichtlich bis Anfang April wird die Rampe, die den Verkehr von der Autobahn 3 zur B 43 in Richtung Terminal 1/Kelsterbach überleitet, voll gesperrt. Für den Autobahnverkehr bleiben die Ziele Frankfurt-Flughafen und Kelsterbach problemlos über die B 43 zu erreichen, und zwar wie bisher. von der A 3 Würzburg kommend ab der Anschlussstelle Frankfurt-Süd von der A 5 Hannover und Basel kommend ab dem Frankfurter Kreuz, bzw. der Anschlussstelle Frankfurt-Flughafen-Nord von der B 43/44 Frankfurt und Groß-Gerau kommend ab der Anschlussstelle Frankfurt-Süd.

Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt stellt weiterhin falsche Atteste und Impfpässe am Flughafen Frankfurt fest. Nicht immer kooperieren die ertappten Personen. Am 17. Februar sprach eine Streife der Bundespolizei ein italienisches Pärchen an einer Luftsicherheitskontrollstelle im Terminal 1 auf den fehlenden Mund-Nasen-Schutz an. Als Rechtfertigung zeigte der 30-Jährige ein ärztliches Attest in Papierform vor, seine 29-jährige Begleiterin präsentierte ihres in elektronischer Form auf einem Mobiltelefon.

Am 13. Februar musste die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt einen stark alkoholisierten Maskenverweigerer aus dem Flugzeug begleiten. Die Beamten waren zuvor vom Flugpersonal wegen eines "renitenten Passagiers" zur Hilfe gerufen worden. Der Pole hatte sich während des gesamten Fluges von Krakau nach Frankfurt vehement geweigert, den Anweisungen der Crew Folge zu leisten und den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Am Donnerstagabend (27. Januar 2022) kam es auf der Bundesautobahn 3 (BAB 3) zwischen dem Autobahnkreuz Frankfurt und der Anschlussstelle Kelsterbach in Fahrtrichtung Köln zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen (wir berichteten). Bei diesem wurden zwei Personen tödlich und weitere, in einem Fall schwer, verletzt.

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