Ab dem 15. September bietet die Verbraucherzentrale Hessen Beratungen an, die gezielt auf Geflüchtete aus der Ukraine zugeschnitten sind.

Die Beratungen sind kostenlos und finden in deutscher und ukrainischer Sprache statt – entweder telefonisch oder via Viber. Die Hotline für Geflüchtete aus der Ukraine ist montags von 10 bis 13 Uhr über (069) 971 940 246 erreichbar. Beratungen via Viber sind über 0151-65052525 möglich. Die deutsch- und ukrainisch-sprechende Beraterin der Verbraucherzentrale ist über diesen Kanal zwar nicht rund um die Uhr erreichbar, wird sich aber in jedem Fall schnellstmöglich melden. Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die in diesem Jahr aus der Ukraine geflüchtet sind, sowie an Menschen, die den Geflüchteten zur Seite stehen und sie bei der Bewältigung ihres Verbraucheralltages unterstützen.

Geflüchtete, die in Deutschland angekommen sind, werden mit vielen Fragen konfrontiert:  Wie finde ich einen passenden Vertrag für mein Handy? - Was tun, wenn gekaufte Ware kaputt ist oder nicht funktioniert? - Was tun, wenn ich eine Rechnung bekomme, obwohl ich nichts gekauft habe? „Mit unserem neuen und bewusst niedrigschwelligen Beratungsangebot in ukrainischer Sprache wollen wir Orientierung und Entscheidungshilfe bieten", sagt Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. „Daher freuen wir uns, dass das Land Hessen dieses Beratungsangebot gezielt fördert." Wenn die ukrainisch-sprechende Beraterin nicht unmittelbar helfen kann, unterstützt sie die Ratsuchenden dabei, einen Termin bei einer anderen Beraterin oder einem anderen Berater der Verbraucherzentrale Hessen zu vereinbaren. Ergänzend zu dem neuen Beratungsangebot bietet die Verbraucherzentale Hessen viele Informationen für den Verbraucheralltag in Deutschland auch auf ihrer Website, www.verbraucherzentrale-hessen.de/fluechtlingshilfe-he. Hier finden sich auch Informationen in ukrainischer Sprache.

Hessens Verbraucherschutzministerin Priska Hinz ist überzeugt von dem neuen Beratungsangebot. „Geflüchtete aus der Ukraine haben jetzt eine Ansprechpartnerin, die ihre Sprache spricht, die ihre Herausforderungen kennt und die zielgerichtet helfen kann. Das ist wichtig für die Menschen und zeigt auch die Leistungsfähigkeit des hessischen Verbraucherschutzes. Seit Anfang 2015 haben wir in Hessen damit begonnen, gemeinsam mit den Verbraucherverbänden passgenaue Maßnahmen zu entwickelt und zu finanzieren. Daraus ist das anerkannte Projekt ‚Verbraucherkompetenz für Flüchtlinge' entstanden. Ich freue mich, dass wir jetzt in diesem Rahmen und mit zusätzlichen Mitteln auch die neuen Maßnahmen für Geflüchtete aus der Ukraine unterstützen können."

Die Verbraucherzentrale Hessen bietet bereits seit 2016 Beratungen und Informationen für Geflüchtete an, www.verbraucherzentrale-hessen.de/fluechtlingshilfe-he. Dazu gehören auch kostenfreie Infoveranstaltungen für Multiplikatoren und Flüchtlingsgruppen. Anfragen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für Dienstag, 19. Juli, hatten die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und die Stadt Frankfurt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte zu einem Dialog in den Grüneburgpark eingeladen. Expertinnen und Experten beauftragter Spezialfirmen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von VGF und Stadt Frankfurt waren vor Ort und erläuterten Erkundungsarbeiten, die in diesem Jahr im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für das Projekt „Verlängerung U4“ stattfinden, und standen für Fragen zur Verfügung. Das Interesse am Austausch rund um die Erkundungsarbeiten war groß.

Danke, dass Du kein Klimagerät nutzt; danke, dass Du die Wäsche auf der Leine trocknest; danke, dass Du mit der Bahn in den Urlaub fährst: In den vergangenen Wochen haben Klimadezernentin Rosemarie Heilig und das Energiereferat über ihre Internetkanäle zwölf praktische Tipps zum Energiesparen gegeben, die auch finanziell etwas bringen. „Die hohen Energiepreise bringen viele Menschen in Bedrängnis“, sagt die Stadträtin. „Aber mit unseren Tipps lassen sich jährlich einige hundert Euro sparen und man tut dabei etwas Gutes fürs Klima.“

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